Iserlohn (pmk) – Der Märkische Kreis will jetzt zügig den Abriss des ehemaligen KDVZ-Gebäudes am Griesenbrauck in Iserlohn in Auftrag geben.

Von dieser Absicht informierte er am 10. Februar Regierungspräsidentin Diana Ewert in Arnsberg schriftlich. Der Märkische Kreis hatte der Bezirksregierung das Gebäude im September vergangenen Jahres als mögliche Notunterkunft für Flüchtlinge angeboten.

Seit Ende Oktober steht die Immobilie nach dem Umzug der Kommunalen Datenverarbeitungszentale KDVZ-Citkomm in den Sauerlandpark nach Hemer leer und verursacht jeden Monat laufende Kosten. Trotz zahlreicher Gespräche mit der Bezirksregierung war lange Zeit nicht klar, ob sie die Räumlichkeiten als Flüchtlingsunterkunft nutzen möchte. Mittlerweile hat die Bezirksregierung schriftlich erklärt, dass sie keinen Bedarf mehr an dem Gebäude hat.

Damit werden auch die geschätzten 1,4 Millionen Euro Investitionskosten nicht fällig. Dieser Betrag wäre für das Land Nordrhein-Westfalen angefallen, wenn die ehemalige Zentrale der KDVZ-Citkomm relativ aufwendig als Notunterkunft hätte hergerichtet werden müssen.

Der ehemalige Sitz der KDVZ-Citkomm in Iserlohn soll abgerissen werden (Foto: KDVZ-Citkomm).

Der ehemalige Sitz der KDVZ-Citkomm in Iserlohn soll abgerissen werden (Foto: KDVZ-Citkomm).

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Veröffentlicht von:

Carsten Dringelstein

Carsten Dringelstein ist Content-Manager beim ARKM Online Verlag in Lüdenscheid. Der gelernte Bürokaufmann sorgt für tagesaktuelle Meldungen auf unseren Portalen. Vorrangig kommt sein gutes Gespür für spannende Texte auf Südwestfalen-Nachrichten zum Einsatz.

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