Das Warten hat eine Ende. Am kommenden Wochenende starten die deutschen Motoballvereine in die neue Saison. Die erste Runde im ADAC-Motoball-Pokal steht an. Sieben spannende Partien werden am Samstag und Sonntag angepfiffen. Jede Mannschaft will sich im Hinspiel eine gute Ausgangsposition schaffen.

Der MBV Budel bekommt es am Samstagnachmittag ab 15 Uhr mit dem MSF Tornado Kierspe zu tun. Dabei setzen die Niederländer gleich auf einen doppelten Heimvorteil. Denn auch das Rückspiel in einer Woche wird in Budel ausgetragen, da der Platz in Kierspe noch nicht bespielbar ist. Dementsprechend motiviert geht der MBV in die erste Pokalrunde. „Wir wollen auf jeden Fall die nächste Pokalrunde erreichen“, meint Budels Kenny Houben. „Wir haben schon seit Jahren eine sehr gute Freundschaft zu den Tornados und schätzen die Mannschaft sehr hoch ein. Obwohl sie uns noch im Jahr 2014 aus der Play-Off-Runde ausgeschaltet haben, haben wir mit unserer sehr motivierten Mannschaft dieses Mal besseren Chancen auf den Sieg.“ Auf Kiersper Seite ist man ebenfalls motiviert. „Das Kräfteverhältnis liegt wohl gerade zu Beginn der Saison bei 50 zu 50. Wenn wir eine gute Abwehrleistung in den beiden Spielen abrufen können, dann werden wir als Sieger in die nächste Runde einziehen“, unterstreicht das Trainer-Trio des MSF, Heinz Lembcke , Pascal Loskand und Christian Beer.

Quelle: Presse Motoball-Bundesliga

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Ebenfalls am Samstagnachmittag um 15 Uhr empfängt der MSC Comet Durmersheim den 1. MBC 70/90 Halle. Beide Teams wurden in der vergangenen Saison Vierte in ihren Staffeln. Norman Brunner, der Sportleiter des Comet, sieht seine Mannschaft nicht in der Favoritenrolle: „Wir arbeiten von Spieltag zu Spieltag und wünschen uns, so lange wie möglich in der Pokalrunde erhalten zu bleiben.“ Beim Gegner Halle sieht es Sportleiter Torsten Wochatz ähnlich: „Den Pokal nehmen wir als Saisonvorbereitung, wenngleich wir da natürlich so weit wie möglich kommen wollen. Vorrang hat die Meisterschaft und da wollen wir wieder in die Play-Offs.“

Eine weitere Samstagspartie wird ebenfalls um 15 Uhr angepfiffen und ist ein reines Südduell. Der MSC Malsch empfängt dann den MSC Taifun Mörsch. Die Gäste sind natürlich favorisiert. Trotzdem erhofft sich der neue Malscher Trainer Sabri Akçay einiges von seiner Mannschaft: „Taifun Mörsch ist bekannt für sein schnelles Konterspiel und für die aggressive Verteidigung, deshalb wird es schwer werden sich gute Torchancen zu erarbeiten. Dennoch werden wir mit breiter Brust auflaufen, da wir in der letzten Saison auf unserer Platzanlage die Mörscher über längere Zeit ärgern konnten. Dies wird auch in der ersten Pokalrunde die Devise sein und zwar dem Gegner das Leben schwer machen, Kontermöglichkeiten unterbinden und konsequent zu verteidigen.“

Um 15.30 Uhr gastiert der MSC Pattensen beim MSC Philippsburg. Dann kommt es zur Rückkehr von Jörg Leipert, der im Vorjahr noch in Philippsburg spielte. Für Pattensens Trainer Dirk Hoppenstock ist die Marschroute klar: „Eine Runde weiterkommen ist Pflicht.“ Auch wenn der Übungsleiter weiß, dass „die Aufgabe schwierig wird“. Der MSC Philippsburg musste im letzten Testspiel eine 2:20-Niederlage beim MSC Puma Kuppenheim hinnehmen. Gegen Pattensen will die Mannschaft um Jan Zoll anders auftreten.

Der MSC Puma Kuppenheim steht gegen den MSC Kobra Malchin am Samstag ab 17 Uhr vor einer lösbaren Aufgabe. Beim Vizemeister brennt man auf die neue Saison. Nachdem der Kader zusammengeblieben ist und zwei Jugendspieler hinzukamen, rechnet man sich in Kuppenheim für die kommende Spielzeit einiges aus – auch im Pokal. Beim Gegner Malchin will man an die guten Leistungen aus der Vorsaison aufbauen und sich weiter Schritt für Schritt verbessern. Nach der Vorbereitung geht der Blick der Kobras zunächst in Richtung Pokalspiel. „Wir freuen uns auf ein spannendes und faires Spiel gegen Kuppenheim und würden uns natürlich auch über ein paar Tore für den MSC Kobra Malchin freuen“, so Sprecherin Manja Wenzlaff.

Ebenfalls um 17 Uhr tritt der MBC Kierspe beim deutschen Meister MSC Ubstadt-Weiher an. Hier sind die Rolle klar verteilt. Auch wenn Ubstadt-Weihers Sportleiter Uwe Maurer auf die Bremse drückt: „Wie immer werden wir keinen Gegner unterschätzen. Noch haben wir in diesem Jahr auch keine Favoritenrolle. Der MBC ist eine junge und ehrgeizige Truppe, die sicherlich in diesem Jahr bessere Ergebnisse einfahren möchte.“ Der MSC Ubstadt-Weiher muss in diesem Jahr mit Andre Retich einen Leistungsträger ersetzen und es bleibt abzuwarten, wie die Spargelstädter diesen Ausfall kompensieren können. Erster Härttest ist darum das Aufeinandertreffen mit Kierspe im Pokal.

Am Sonntagnachmittag kommt es dann in Jarmen zum Duell des heimischen MSC gegen den Nordstaffel-Sieger 1. MSC Seelze. Man darf gespannt sein, wie Seelze mit der Favoritenrollen in diesem Jahr umgehen wird. Beim MSC Jarmen will man in diesem Jahr wieder in die Play-Offs einziehen und auch im Pokal eine gute Rolle spielen. Das wird in der ersten Runde mit dem 1. MSC Seelze alles andere als leicht. „Die als spielstarke Mannschaft bekannten Niedersachsen sind eine echte Herausforderung und sind natürlich auch der Favorit in diesem Vergleich“, so Jarmens Trainer Detlef Sojka. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Die Hinspiele der ersten Runde im Überblick:

  • 5. März, 15.00 Uhr:
    MBV Budel – MSF Tornado Kierspe
    MSC Comet Durmersheim – 1. MBC 70/90 Halle
    MSC Malsch – MSC Taifun Mörsch
  • 5. März, 15.30 Uhr:
    MSC Philippsburg – MSC Pattensen
  • 5. März, 17.00 Uhr:
    MSC Puma Kuppenheim – MSC Kobra Malchin
    MSC Ubstadt-Weiher – MBC Kierspe
  • 6. März, 15.00 Uhr:
    MSC Jarmen – 1. MSC Seelze

Die Rückspiele finden am 11./12. März statt

Quelle: Presse Motoball-Bundesliga

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Veröffentlicht von:

Ann-Christin Haselbach

Ann-Christin Haselbach ist Auszubildende beim ARKM Online Verlag in Gummersbach. Als "Mädchen für Alles" unterstützt sie die Südwestfalen-Nachrichten und sammelt weitere Erfahrungen für ihren Ausbildungsberuf zur "Medienkauffrau Digital und Print".

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