Schmallenberg. Zahlreiche, gerade leistungsstarke Schulabsolventen wandern in die großen Ballungszentren ab, um dort zum Beispiel ein duales Studium zu beginnen. In Schmallenberg bieten noch zu wenig Unternehmen das bei jungen Menschen sehr nachgefragte duale Studium an.

Um dies zu ändern und Unternehmen aus Schmallenberg und Umgebung über das Thema zu informieren, veranstaltete die Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unter-nehmen Zukunft e.V. (SUZ) gemeinsam mit dem Arbeitskreis Fokus Schule + Wirtschaft im Städtischen Gymnasium Schmallenberg am Donnerstagabend einen Infoabend zum dualen Studium für Unternehmen aus Handwerk und Industrie. Für Unternehmen bietet ein duales Studium viele Vorteile und die Einführung ist in kleinen, mittleren und großen Betrieben gleichermaßen möglich.


Zahlreiche Unternehmer informieren sich am Infoabend zum dualen Studium. Foto: Schmallenberg Unternehmen Zukunft

Es gibt für fast jede Firma ein passendes Modell.“, betonte Ulrich Haselhoff, Berater für akademische Berufe der Agentur für Arbeit in Meschede, in seiner Einführung ins Thema. Verschiedene – für die Region – relevante Modelle dualen Studiums im ökonomischen und technischen Bereich wurden anschließend von Referenten der FH Südwestfalen, der IHK Siegen, der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hellweg-Sauerland, der IHK Arnsberg Hellweg-Sauerland und der Handwerkskammer Süd-westfalen vorgestellt. Vertreter regionaler Unternehmen, die bereits erfolgreich das duale Studium anbieten, wie die Firma EJOT GmbH Co. KG, die Brauerei C.A. Veltins GmbH Co. KG, die Ketten Wulf Betriebs GmbH und die Firma Schawag GmbH, berichteten von ihren Erfahrungen aus der Umsetzung und standen für Fragen zur Verfügung.

In kleinen Workshops wurden den rund 50 Besuchern regionale Modelle vorgestellt. Bei einem gemeinsamen Ausklang wurden anschließend intensive Gespräche mit den Referenten geführt. „Ich bin mir sicher, dass wir heute Abend einigen Unternehmern dieses Thema näherbringen konnten und würde mir wünschen, dass weitere Betriebe das duale Studium zukünftig anbieten. Die Attraktivität als Arbeitgeber kann mit einem solchen Angebot erheblich gesteigert werden, sodass auch zukünftig dem Unternehmen gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen.“, resümierte Sascha Dorday, Geschäftsführer SUZ, im Hinblick auf die rundum gelungene Veranstaltung. Interessierte Betriebe können sich direkt mit der Wirtschaftsförderung in Verbindung setzen, die weitere Informationen bereithält und bei Bedarf Ansprechpartner vermittelt.

Quelle: Schmallenberg Unternehmen Zukunft

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am 17. Mrz 2012 und wurde einsortiert unter:
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