Iserlohn – Auch in diesem Jahr zeigt Iserlohn am 10. März „Flagge für Tibet“ und setzt sich damit für die Menschenrechte in Tibet ein. Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens beteiligt sich an der Kampagne der Tibet Initiative Deutschland e.V., um im Namen der Stadt Iserlohn ein Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk zu setzen.

Aus Solidarität mit dem gewaltlosen Widerstand der Tibeter ersuchte die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) zum zwanzigsten Mal die deutschen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, am 10. März die tibetische Flagge an ihren Amtssitzen zu hissen.

In Folge der Besetzung durch China im Jahr 1949/50 erhob sich das tibetische Volk am 10. März 1959 in Lhasa gegen die chinesische Besatzungsmacht. Aus Sorge um das Leben des Dalai Lama versammelten sich etwa 300.000 Tibeter vor seiner Sommerresidenz Norbulingka. Der Dalai Lama musste ins Exil nach Indien fliehen und der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Mindestens 87.000 Tibeter kamen dabei ums Leben. Heute leben zwischen 120.000 und 150.000 der sechs Millionen Tibeter im Exil.

Mit dem Hissen der tibetischen Flagge senden die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) und alle teilnehmenden Städte und Bürger ein unübersehbares Zeichen der politischen Unterstützung für Tibet an die deutsche und internationale Politik. Die Initiative setzt sich seit 1989 für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte im besetzten Tibet ein. Mit bundesweit sechzig Regionalgruppen und Kontaktstellen und rund 2.000 Mitgliedern gibt sie Tibet eine starke Stimme.

Weitere Informationen zur Kampagne der Tibet Initiative Deutschland e.V. finden Interessierte unter www.tibet-flagge.de.

Bild: Stadt Iserlohn

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