Bestwig – Die Elpe im Bestwiger Ortsteil Ostwig ist stark ausgebaut. Doch durch eine neue Maßnahme soll das Gewässer renaturiert werden. Dafür erhält Bestwig nun eine Förderung in Höhe von 324.900 Euro.

Neben den Entwicklungsmaßnahmen wie z. B. der strukturellen Aufwertung der Gewässersohle und des Uferbereiches, wird durch den Einbau von Totholz und die Aufweitung des Gewässers auch die Anbindung der bisher abgekoppelten Aue in den Abschnitten Bereich „Rittergut Ostwig“, Bereich „Ostwig Schützenhalle – Elpesteg“ und Bereich „oberhalb Ostwig nach Olsberg“ durchgeführt.

Bürgermeister Ralf Péus (links) nimmt den Förderbescheid von Abteilungsleiter Bernd Müller entgegen. Quelle: Bezirksregierung Arnsberg

Bürgermeister Ralf Péus (links) nimmt den Förderbescheid von Abteilungsleiter Bernd Müller entgegen. Quelle: Bezirksregierung Arnsberg

Weiterhin ist vorgesehen diverse Sohlschwellen und Wanderhindernisse im gesamten Gewässerverlauf zurückzubauen und die Durchgängigkeit für Fische wieder herzustellen.

Die Maßnahme wurde im Vorfeld intensiv mit den betroffenen Grundeigentümern, der Bürgerschaft Ostwig und den Landschafts- bzw. Wasserbehörden abgestimmt. Durch dieses Projekt wird weiterhin erreicht, dass dem besonderen Entwicklungsziel „Förderung und Entwicklung der natürlichen Fischpopulation“ durch die Schaffung des neuen besseren Lebenshabitats im Planungsabschnitt Rechnung getragen wird.

Das Projekt schließt sich nahtlos an die z. Zt. laufenden Maßnahmen rund um die Elpe im Stadtgebiet der Stadt Olsberg an. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben liegen bei 361.000 Euro.

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