Studienausstieg als Chance ergreifen

Wenn sich erst im Hörsaal herausstellt, dass das begehrte Studium nicht den Vorstellungen entspricht, bedeutet das nicht das Ende einer Karriere. Spätestens jetzt sollte über Alternativen nachgedacht werden, die mit den eigenen Interessen und Fähigkeiten übereinstimmen. Karriere ist planbar und muss nicht zwingend mit einem Studium beginnen.

Hier setzt die Initiative „Spurwechsel“ im Kreis Soest an. Gemeinsam mit den Studienaussteigern werden neue Perspektiven in einer Ausbildung, einer beruflichen Tätigkeit oder in einem Studienfachwechsel gefunden. Hierzu haben sich die Agentur für Arbeit Meschede-Soest, die Industrie- und Handelskammer Arnsberg Hellweg-Sauerland und die Handwerkskammer Dortmund zu einem Netzwerk zusammengeschlossen.

Spurwechsel als berufliche Neuorientierung

Die Initiative „Spurwechsel – Karriere anders denken“ ermöglicht gemeinsam mit den Studienabbrechern aus dem Kreis Soest, Anschlussperspektiven zu entwickeln. Dies kann ein Studienfach- oder Hochschulwechsel, aber auch eine Ausbildungs- oder Arbeitsaufnahme sein. Beim Spurwechsel in eine betriebliche Ausbildung vermitteln Arbeitsagentur und Kammern individuell passende Ausbildungsberufe und zeigen damit die vorhandenen regionalen Karriereperspektiven auf.

Studienaussteiger profitieren in dieser Initiative von dem gebündelten Know-How der Partner im Netzwerk. Sie finden mit konkreten Ansprechpartnern einfachen und schnellen Zugang zu den Dienstleistungen und damit Kontakt zu den Unternehmen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de

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