Auf die Initiative einiger regionaler Unternehmen hin wurde Anfang August der Verband südwestfälischer Datenschutzbeauftragter (VDSB) ins Leben gerufen. „Wir haben uns wie viele Unternehmen dazu entschieden, die Wahrung des Datenschutzes in die Hände eines internen Datenschutzbeauftragten zu legen. In den wenigen Wochen seit Inkrafttreten der DSGVO sind diese Datenschützer mit Anfragen aus dem Kollegenkreis konfrontiert worden, mussten sich mit den verschiedenen digitalen und analogen Aspekten des Datenschutzes auseinander setzen und haben bereits die eine oder andere harte Datenschutz-Nuss zu knacken bekommen“, berichtet Nina Münker, Mitglied des vierköpfigen Beirates des Verbandes und Juristin der IHK Siegen.

„Nicht immer lassen sich diese Datenschutz-Fragen unkompliziert klären. An dieser Stelle setzt der VDSB als Netzwerkstifter an, verbindet die Einzelkämpfer in den Unternehmen und schafft ein unparteiisches Forum zum Wissens- und Erfahrungsaustausch“, skizziert der Initiator Markus Weber die Aufgabe des Verbandes. Als Aufsichtsgremium fungiert ein vierköpfiger Beirat, dem u.a. Nina Münker als Juristing der IHK angehört.

Alle Mitglieder haben die Gelegenheit ihre Fragen in die Runde einzubringen und von den Erfahrungen der anderen Datenschützer zu profitieren. Zu den Mehrwerten gehören Informationen zur aktuellen Gesetzesauslegung und neuen Datenschutz-Entwicklungen. Den Auftakt der lockeren Austauschformate im Verband bildet ein Workshop zum Datenschutz auf Unternehmenswebsites. Wichtige Informationen zu Tracking-Tools, technischen Plug-Ins oder der Datenübermittlung in Drittländer gehören zu den geplanten Inhalten.

Quelle: Verband Südwestfälischer Datenschutzbeauftragter

Veröffentlicht von:

Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche ist Redakteurin bei den Südwestfalen Nachrichten. Sie ist unter redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de direkt erreichbar.

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