CDU Drolshagen fordert weitere Verbesserungen

Drolshagen. Nach dem Schreiben der CDU Drolshagen an die Telekom hat der Bonner Mobilfunkversorger reagiert: In einem zweiseitigen Schreiben sichert der Konzern eine Versorgung des Drolshagener Hauptortes mit schnellem mobilen Internet bis zum Ende des Jahres zu.

In einer ersten Reaktion zeigte sich die Drolshagener CDU verhalten optimistisch. „Es ist eine gute Nachricht, dass die Telekom an der Versorgung von Drolshagen mit schnellem mobilen Internet arbeitet“, erklärte der Chef der Drolshagener Christdemokraten, Florian Müller. Dafür soll der Sendemast am Sportplatz „Am Buscheid“ ausgetauscht werden. Die Telekom rechnet mit eine Bauzeit und Inbetriebnahme von bis zu zwei Jahren, verspricht der Drolshagener CDU aber bis Ende des Jahres eine provisorische Lösung.

Dennoch stehen laut Florian Müller noch Fragen im Raum: „Die Telekom hat uns mitgeteilt, dass die Versorgung nicht flächendeckend für Drolshagen sein wird. Das darf nicht sein und wir wollen von der Telekom wissen, wer in die Röhre gucken muss.“ Der Marktplatz aber solle zukünftig mit LTE versorgt werden.

Viel gravierender ist aber aus Sicht der CDU der Rosestadt die Nachricht, dass ein weiterer Ausbau der Mobilfunkversorgung in Drolshagen nicht geplant sei. „Heißt das, dass Orte wie Schreibershof oder Herpel, die durch die Nähe zum Listersee auch touristisches Potenzial haben, nicht besser versorgt werden?“, fragt der stellvertretende Vorsitzende Sebastian Heuel.

Ihre offenen Fragen haben die Drolshagener Christdemokraten in eine Antwort an die Telekom geschrieben. Über allem steht die Forderung, die Fraktionsvorsitzender Georg Melcher auf den Punkt bringt: „Wir wollen für Drolshagen eine mobile Internetversorgung, die sich an den Lebenwirklichkeiten der Menschen orientiert.”

Quelle: CDU Drolshagen

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