Siegen – 30 bunte Gemälde der Siegerländer Gruppe „Lebenskünstler in Form und Farbe“ sind bis zum 16. Mai im Erdgeschoss des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen zu sehen. Acryl- und Ölbilder, Seidenmalereien und Mischtechniken im Groß- und Kleinformat verschönern nun die Flurwände des Krankenhauses. Die Ausstellung besticht durch Naturmotive und ein breites Spektrum an Farben.

Noch bis 16. Mai zeigen (von links) Jürgen Otto, Lieselotte Reichmann, Margret Seibel, Inge Becker und Elena Gäbler von der Siegerländer Künstlergruppe „Lebenskünstler in Form und Farbe“ ihre Werke im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Quelle: Diakonie in Südwestfalen gGmbH

Noch bis 16. Mai zeigen (von links) Jürgen Otto, Lieselotte Reichmann, Margret Seibel, Inge Becker und Elena Gäbler von der Siegerländer Künstlergruppe „Lebenskünstler in Form und Farbe“ ihre Werke im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Quelle: Diakonie in Südwestfalen gGmbH

Am liebsten malen die Hobbykünstler in ihren heimischen Malzimmern oder bei schönem Wetter auf dem Balkon. Sie entspannen sich mit der Kunst und lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise inspirieren. „Ich sammle Eindrücke aus meinem Umfeld und bei Spaziergängen in der Natur“, sagt der 64-jährige Jürgen Otto. Mit Acrylfarben malt er sowohl realistische als auch abstrakte Motive. Margret Seibel erstellt ihre Werke je nach Gefühlslage. „Wenn es mir nicht so gut geht, entstehen eher dunklere Bilder, bei guter Laune nutze ich helle Farben.“

Ihr Gebiet sind Naturbilder und Porträts. Dabei sei ihr Ruhe bei der Arbeit besonders wichtig. Etwas lauter darf es hingegen bei Inge Becker sein. „Während ich male, lasse ich gerne das Radio im Hintergrund laufen. Von Rock bis Klassik kann alles dabei sein. Je nachdem wie ich mich in dem Moment fühle“, schmunzelt die 68-Jährige. Sie malt Blumen, Landschaften und mediterrane Bilder in warmen Farben. Rita Stein nutzt als Untergrund für ihre Werke Seide. Durch die zarten Stoffe strahlen ihre Arbeiten eine besondere Leuchtkraft aus. Lieselotte Reichmann liebt es, Momente aus persönlichen Erlebnissen festzuhalten. Ihr Werk über die Stadtburg Alhambra in Andalusien entwarf sie nach einem Urlaub. „Ich male nur das, was ich selbst gesehen habe“, so Reichmann, die sich seit ihrer Schulzeit mit Kunst beschäftigt. Auch Elena Gäbler mag Momentaufnahmen. „Ich bringe das auf die Leinwand, was mir vor die Linse gelaufen ist“, sagt Gäbler. Denn sie hält Augenblicke in der Natur mit ihrer Kamera fest und orientiert sich beim Malen an den Fotos. An ihrem Werk „Bootssteg“ arbeitete sie rund 32 Stunden. Es zeigt einen Wasserlauf an der Nordsee mit Bäumen, Booten und einem Steg. „Während meiner Arbeit bin ich ausschließlich auf den Malprozess fixiert“, so die 28-Jährige.

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