Zugewanderte junge Menschen bringen viele Fähigkeiten und Qualifikationen mit. Um herauszufinden, welche das sind und ob es sich dabei um handwerkliche Fähigkeiten im Baugewerbe handelt, hatte das Kommunale Integrationszentrum (kurz: KI) des Kreises Siegen-Wittgenstein zum Projekt „Kultibunt. Das Waldsofa” eingeladen. Sechs Mädchen und fünf Jungen bauten dabei gemeinsam mit ihren Dozenten Sadettin Almaci und Sarah Röther ein eigenes „Sofa“ aus Eichenholz und „Grauwacke“, einem Naturstein, der in Siegen-Wittgenstein sehr häufig vorkommt.

Das „Waldsofa“ entstand auf dem „Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT“ auf dem Fischbacherberg. Das Erfahrungsfeld ist ein Ort, der von arbeitssuchenden Jugendlichen gemeinsam mit ausgebildeten Fachleuten sukzessive gestaltet wird.

Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein

Mit dem Projekt „Kultibunt. Das Waldsofa“ sollten die geflüchteten Jugendlichen für den nachhaltigen Umgang mit der Natur sensibilisiert werden und ihre neue Heimat besser kennenlernen. Neben den Dozenten wurden die Jugendlichen auch von Herman Schmid von der Hoppmann Stiftung, Lutz Schneider, Architektur im Modulbüro Wagener + Görg GbR in Siegen, und Erich Kerkhof vom Verein ALTERAktiv Siegen e.V. unterstützt.

Gemeinsam überlegen jetzt das KI und die zuständigen Akteure, ob einige der Teilnehmer zukünftig in einem handwerklichen Beruf arbeiten können.

Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein

Veröffentlicht von:

Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche ist Redakteurin bei den Südwestfalen Nachrichten. Sie ist unter redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de direkt erreichbar.

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