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Renaturierung des Schapker Bachs: Erster Bauabschnitt hat begonnen

Iserlohn – Im Rahmen des Gewässerentwicklungskonzeptes der Stadt Iserlohn werden der Schapker Bach und der Nebenlauf “Hudegrundsiepen” (Gerlingsen) in den nächsten Jahren in drei Abschnitten ökologisch umgestaltet.

In dem jetzt begonnenen ersten Bauabschnitt wird der Schapker Bach entlang des Schapker Wegs ab der Einmündung Am Erbenberg auf einer Länge von ungefähr 600 Metern offen gelegt und naturnah ausgebaut. Bei einem Pressetermin erläuterten Mike Janke, Leiter des städtischen Ressorts Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz, Rüdiger Klincke vom Bereich Stadtbauwesen und Kai Höffken von der Abteilung Stadtentwässerung das Bauvorhaben. Zukünftig soll der zurzeit durch Betonhalbschalen und Rasengittersteine befestigte geradlinig verlaufende Bach innerhalb des circa dreißig Meter breiten Geländestreifens mäandrierend (gewunden) verlaufen. Der Querschnitt des Schapker Bachs wird auf eine Breite zwischen sieben und siebzehn Meter aufgeweitet. Vorgesehen sind zudem Pufferbecken, in denen sich das Wasser zunächst aufstauen kann, um dann langsam in den Bachlauf abgegeben zu werden. Die angelegten Böschungen erhalten wechselnde Neigungen und werden mit heimischen Gehölzen bepflanzt. Durch den Gewässerausbau wird das ökologische Potenzial des Schapker Bachs gegenüber dem bisherigen Zustand deutlich aufgewertet.

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Die Stadt Iserlohn hat die Firma Gebrüder Schmidt aus Kirchen-Freusburg mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt. Das Unternehmen verfügt über viel Erfahrung in Renaturierungsmaßnahmen wie dieser und verspricht eine planmäßige Fertigstellung des ersten Bauabschnitts. Im Rahmen der Maßnahme wurden zunächst die entlang des Bachlaufs vorhandenen Sträucher und Bäume zurückgeschnitten. Die Erd- und Gewässerbauarbeiten haben im Laufe der letzten Woche begonnen. Der erste Bauabschnitt kostet rund 450.000 Euro. Davon sind 280.000 Euro zuwendungsfähig. Die werden mit achtzig Prozent Landesmitteln gefördert. Die hohe Förderung sei vor allem auf die große Naturnähe des Schapker Bachs zurückzuführen, so die Verantwortlichen.

Mike Janke, Leiter des städtischen Ressorts Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz, Rüdiger Klincke vom Bereich Stadtbauwesen und Kai Höffken von der Abteilung Stadtentwässerung (v.r.) erläuterten den ersten Bauabschnitt bei der Renaturierung des Schapker Baches (Foto: Stadt Iserlohn).
Mike Janke, Leiter des städtischen Ressorts Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz, Rüdiger Klincke vom Bereich Stadtbauwesen und Kai Höffken von der Abteilung Stadtentwässerung (v.r.) erläuterten den ersten Bauabschnitt bei der Renaturierung des Schapker Baches (Foto: Stadt Iserlohn).

Im Zuge der Arbeiten kann es zu Behinderungen und Beeinträchtigungen des Straßen- und Fußgängerverkehrs kommen. So ist für die Fußgänger ein Notweg auf dem Seitenstreifen Richtung Baarstraße ausgewiesen und es sind zwei Baustellenausfahrten notwendig. Aus Sicherheitsgründen wurde deshalb das Tempo in dem oben genannten Bereich auf 30 km/h reduziert (bisher 60 und 100 km/h).

Die Stadt Iserlohn bittet um Verständnis für die nicht zu vermeidenden Behinderungen und Unannehmlichkeiten. Wenn alles planmäßig läuft, werden die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt rund fünf Monate in Anspruch nehmen.

Als zweiter Bauabschnitt ist anschließend die Umgestaltung und Neuverlegung des Schapker Bachs im Bereich der neu angesiedelten Märkte entsprechend den Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 250 (Baarstraße – ehemalige Molkerei) geplant. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich noch im Herbst dieses Jahres.

Für weitere Informationen und Fragen steht Kai Höffken vom Bereich Stadtbauwesen, Abteilung Stadtentwässerung, unter der Telefonnummer 02371/217-2723 gerne zur Verfügung.

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