Sande – Niemand will umsonst Geld ausgeben, erst recht nicht, wenn es um alltägliche Dinge wie Gas oder Strom geht. Doch wie steht es um die Heizkosten der Deutschen? Welche Gründe gibt es für zu hohe Kosten und was tun die Deutschen dagegen? Diesen und weiteren Fragen ist eine repräsentative OnePoll-Umfrage im Auftrag von reichelt elektronik auf den Grund gegangen.

Ergebnis: Mehr als ein Drittel der Befragten (43%) klagen über zu hohe Heizkosten, doch längst nicht jeder tut etwas dagegen.

Schlechte Isolierung und veraltete Installationen treiben Kosten in die Höhe

Der Hauptgrund für zu hohe Heizkosten sind unzureichende Isolierungen bzw. Kältebrücken im eigenen Zuhause. Dies gab mehr als die Hälfte der Befragten (54%) zu Protokoll. Auf Platz zwei: veraltete Heizungen (42%). Weitere Gründe sind die schlechte Temperaturregulierung in den einzelnen Räumen (38%) und die eigene Nachlässigkeit, wenn beispielsweise vergessen wird, die Heizung auszustellen (26%).

Viel Potenzial im Bereich Isolierung

Der Großteil der Befragten befasst sich mit dem Problem und hat bereits Maßnahmen ergriffen, um Heizkosten zu senken (40%), oder denkt über Maßnahmen nach (39%). Die Arbeiten reichen von größeren Bauprojekten wie der Verbesserung der Isolierung (36%) über die Renovierung von Fenstern und Türen (30%) bis hin zu kleineren Umbauten wie dem Einbau eines intelligenten Heizungssystems (28%).

Dazu Jan Pakusa, Produktmanager für Power Supplies, Test & Measurement bei reichelt elektronik: „Für Eigentümer gibt es die Möglichkeit, die Isolierung ihrer Immobilie testen zu lassen. Dabei werden Wärmebildkameras eingesetzt, die punktgenau anzeigen, an welchen Stellen besonders viel Wärme nach außen gegeben wird. Denn nicht nur Alterserscheinungen wie Risse im Bauwerk können für austretende Wärme verantwortlich sein. Unzureichende Isolierung an Rollläden oder Türen können auch in Neubauten zu unerwünschten Wärmeverlusten führen.“

Maßnahmen zur Kostenreduzierung für viele Mieter noch unbekannt

Eine weitere Möglichkeit ist die Installation eines intelligenten Heizungssystems. Eine erst kürzlich durchgeführte Umfrage von reichelt elektronik zeigt, dass 66 Prozent der Deutschen, die ein intelligentes Heizsystem installiert haben, ihre Heizkosten senken konnten. Dies ist auch möglich, wenn man in einem Mietverhältnis wohnt, scheint aber vielen noch unbekannt zu sein. Denn fast 45 Prozent der Befragten, die keine Maßnahmen zur Kostenreduzierung ergreifen, und das sind immerhin ein Fünftel aller Befragten (21%), geben ihr Mietverhältnis als Hindernisgrund dafür an.

Dabei können alte Thermostate ganz einfach durch intelligente Thermostate ausgetauscht werden. Weitere 17 Prozent sind schlichtweg nicht gut über Optionen zur Kostenersparnis informiert und für 15 Prozent sind die Maßnahmen mit (vermeintlich) zu viel Aufwand verbunden.

Quelle: reichelt elektronik

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