Bei 30 Grad im Schatten dreht niemand die Heizung auf. Doch der nächste Winter kommt bestimmt und mit ihm so manche böse Überraschung: Hat die Heizungsanlage während der Sommerpause ihren Geist aufgegeben, ist Frieren und Bibbern angesagt – zumindest bis der Heizungsfachmann einen freien Platz im Terminkalender hat. Damit aus den eigenen vier Wänden kein Kühlhaus wird, sollte die Heizung regelmäßig gewartet werden.

Foto: epr/VDMA Armaturen/©Fotolia_152743893

Wer clever ist, lässt schon vor dem Start in die kalte Jahreszeit alle Komponenten der Heizungsanlage überprüfen und gegebenenfalls notwendige Reparaturen und Einstellungen vornehmen. Das beugt Stress und weiteren Unannehmlichkeiten vor und minimiert außerdem die Nebenkosten, denn schon eine so einfache Maßnahme wie der Austausch alter Heizkörperthermostatregler gegen neue spart wertvolle Energie und damit bares Geld. Wie das geht? Neue Thermostate überwachen die Raumtemperatur besser als alte und sorgen dafür, dass alle Zimmer optimal temperiert sind. Bei intensiver Sonneneinstrahlung etwa dehnt sich das temperatursensible Medium, das sich im Inneren des Thermostatkopfes befindet, aus. Dadurch verkleinert sich die Öffnung des Heizkörperventils und der Heizwasserdurchfluss wird reduziert. Kühlt der Raum dagegen aus, zieht sich das Medium wieder zusammen. Neues Heizwasser kann nachfließen und im Zimmer wird es wärmer, weil mehr geheizt wird. Heizkörperthermostate sind also ideale Wärmeregler! Darüber hinaus arbeiten Thermostatventile völlig selbsttätig ganz ohne Strom. Sie verbrauchen also keine teure Energie wie Batterien, was wiederum der Umwelt zugutekommt. Der VDMA Fachverband Armaturen empfiehlt, beim Austausch darauf zu achten, dass die Heizkörperthermostate dem neuesten technischen Stand entsprechen. Denn nur dann wird die Temperatur so präzise reguliert, dass sich beim Heizen maximal sparen lässt. Apropos sparen: Seit August 2016 fördert der Bund neben dem Thermostatwechsel auch den hydraulischen Abgleich und den Austausch alter Heizungspumpen mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent auf den Netto-Rechnungsbetrag. Weitere Informationen zum Förderprogramm Heizungsoptimierung und zum Thermostatwechsel hält der VDMA Fachverband Armaturen unter http://arm.vdma.org/branche bereit.

Quelle: epr

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