Immer stärker scheint der Ruf nach den tierischen Therapien durchzuklingen. So sind Begriffe wie die Blutegeltherapie oder die Therapie mit dem „besten Freund des Menschen“ keine Seltenheit mehr. Diese alternativen Methoden bzw. modernen Hilfsmittel der Medizin finden immer größeren Anklang in den entsprechenden Institutionen. So werden Unternehmen wie z.B. die EMS-247 aufmerksam und beschäftigen sich mit Möglichkeiten des mobilen und zugleich flexiblem Einsatzes der tierischen Helfer. Es scheint als hätte die Therapieform mittlerweile den Schritt in die Gesellschaft angenommen.

Verschiedene Arten der tierischen Therapien

Foto: geralt / pixabay.com

Um einen geeigneten Querschnitt durch das Thema zu erlangen, grenzen wir unsere Auswahl auf zwei ganz spezielle tierische Helfer ein. Wir betrachten hierbei den Blutegel sowie den Hund. Die Therapieform mithilfe von Blutegeln scheint ein anerkanntes Mittel gegen viele Arten von Krankheiten oder Schmerzempfinden zu sein. Egal ob ein „blauer Fleck“ stört oder der Bänderriss verheilen muss, die Alleskönner sind flexibel einsetzbar und in großen Teilen sogar mobil. Eine blutverdünnende und reinigende Wirkung wird ihrem Wirkstoff angepriesen. Auch die Anwendung könnte kaum einfacher sein. Lediglich das richtige Positionieren und die richtigen Voraussetzungen vor Behandlungsbeginn sollten gut kommuniziert und geprüft werden. Ein nicht weniger bekanntes medizinisches Wundermittel stellt der Hund dar. Seine psychologisch heilende Funktion, welche wissenschaftlich durchaus Nachweise findet, hilft Patienten von jung bis alt den Arbeitsalltag wieder zu meistern.

Welche Therapieform für welche Beschwerde

Abschließend muss natürlich der Frage nachgegangen werden welche Therapieform für welche Beschwerde einzusetzen ist. Wie oben erwähnt ist der Blutegel der „Alleskönner“ unter der tierischen Therapieform. Viele Anliegen können durch den von ihm ausgehenden Wirkstoff bereinigt werden. Offene Wunden oder frisch operierte Brüche können durch die heilende Kraft der wurmähnlichen Geschöpfe therapiert werden. Genauso auch Muskelbeschwerden oder Lebererkrankungen. Nur die psychologisch bedingten Krankheiten werden besser mit der Unterstützung von Hunden behandelt indem sie den Patienten in seinem Alltag begleiten und auf emotionaler Ebene Hilfestellungen anbieten. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass sowohl der Blutegel wie auch der Hund nur unter therapeutischer Aufsicht oder Einführung medizinisch eingesetzt werden sollte.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de

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