Gesundheit

Herzerkrankungen – was man gegen das Volksleiden tun kann

Immer mehr Menschen in Deutschland haben Probleme mit ihrem Herzen. Doch auch Therapien und die Möglichkeit zur Vorsorge werden immer besser.

Herzerkrankungen führen in Deutschland nach wie vor die Todesfallstatistik an – und liegen sogar noch vor Krebs. Darauf wies das renommierte Ärzteblatt anhand von Daten der Deutschen Herzstiftung hin. Darüber hinaus steigt die Zahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund von Herzerkrankungen kontinuierlich an. Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: Die Früherkennungen und Therapien bei Herzerkrankungen werden immer besser.

Bei Herzerkrankungen ist vor allem eins wichtig: die effektive Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Medizinern wie etwa dem Hausarzt und dem Kardiologen. Portale wie Doctolib unterstützen dabei, schnell und unkompliziert Termine bei entsprechenden Ärzten in der Nähe zu vereinbaren. Das gibt die Sicherheit, dass die medizinische Versorgung jederzeit gewährleistet ist.

Die verschiedenen Herzerkrankungen

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Herzschwäche. Das berichtete die Berliner Charité. Unter dieser Erkrankung, auch als Herzinsuffizienz bekannt, versteht man ein Beschwerdebild, bei dem das Herz nicht mehr genug Blut durch den Körper pumpt. Dadurch verschlechtert sich die Sauerstoffversorgung der Zellen. Zu den Ursachen zählen Bluthochdruck ebenso wie eine defekte Herzklappe oder Rhythmusstörungen. Erste Anzeichen für eine Herzinsuffizienz sind Kurzatmigkeit bereits bei leichter Belastung sowie Wassereinlagerungen in Füßen und Beinen. Auch koronare Herzerkrankungen gehören zu den Risikofaktoren für eine Herzinsuffizienz. Sie entstehen durch eine Verengung der sogenannten Koronararterien, die für den Sauerstofftransport zum Herzen zuständig sind. Sind diese Herzkranzgefäße verstopft, droht der Herzinfarkt. Koronare Herzerkrankungen zeichnen sich oft durch ein Engegefühl hinter dem Brustbein sowie Brustschmerzen aus. Die dritte Form der Herzerkrankungen ist das sogenannte Vorhofflimmern, das zu den Herzrhythmusstörungen zählt. Das Vorhofflimmern ist gekennzeichnet durch unregelmäßigen, vor allem beschleunigten Herzschlag. Zwar ist das Vorhofflimmern selbst nicht lebensbedrohlich. Die Chance auf einen Schlaganfall erhöht sich jedoch dadurch um das Fünffache.

Sport stärkt das Herz

Vor allem Sport trägt dazu bei, das Risiko für Herzerkrankungen zu minimieren. Da viele Patienten, die unter Vorhofflimmern oder einer Herzinsuffizienz leiden, bereits älter sind, sollten die Sportarten angepasst ausgeübt werden. Neben Walking, Radfahren und Schwimmen gehören auch Wanderungen – beispielsweise entlang der Routen in Winterberg – zu den Sportarten, die das Herz gesund halten. Denn vor allem regelmäßige Bewegung stärkt das Herz-Kreislauf-System. Eine Pilotstudie rund um das Thema Wandern kam bereits vor einiger Zeit zu einem interessanten Fazit: Diese Bewegungsform verbessert die Sauerstoffzufuhr zum Herzen, steigert die Fließgeschwindigkeit des Blutes und senkt Puls sowie Blutdruck.

Risikofaktoren reduzieren

Im Alltag kann man ebenfalls viel tun, um die Herzgesundheit zu stärken. Dazu gehört zum einen gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, aber wenig tierischen Fetten. Fisch sollte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen – die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren schützen die Blutgefäße. Rauchen und auch zu viel Alkohol dagegen sind echte Risikofaktoren, weil beides den Blutdruck erhöht. Auch Stress sollte so weit wie möglich reduziert werden. Weil das im Arbeitsalltag nicht immer klappt, hilft ein Ausgleichsprogramm. Yoga, Sport oder das gezielte Einlegen von Auszeiten sind ideal, um die negativen Auswirkungen von Stress zu verringern. Zu guter Letzt ist ein regelmäßiger Check-up wichtig, um Herzprobleme zu vermeiden. Dazu gehört die Blutdruckmessung genauso wie die Ermittlung des Cholesterinwertes und des Blutzuckers. Denn erhöhte Zucker- und Cholesterinwerte schädigen die Blutgefäße und sind somit ebenfalls ein Risiko für Herzerkrankungen.

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