Die Haut als das größte Organ des Menschen ist täglich vielen Belastungen ausgesetzt. Immerhin kommt sie mit Wind, Wetter und Sonne in Berührung. Darüber hinaus gibt es noch eine Menge von Umweltbelastungen wie Staub und Schmutz, die sich auf der Haut festsetzen. Kein Wunder, dass Experten dazu raten, hochwertige Pflegeprodukte wie jene von Annnemarie Börlind einzusetzen. Wichtig dabei ist, die Reinigungsmittel genau auf die Bedürfnisse der Haut abzustimmen. Das ist jedoch nur möglich, wenn man seinen individuellen Hauttyp kennt.

Richtige Reinigung für alle Hauttypen

Foto: Bildarchiv ARKM

Damit Schmutz und Staub keine Möglichkeit haben, die Haut nachhaltig zu schädigen, ist die tägliche Reinigung wichtig. Dabei kommt es übrigens nicht darauf an ob man Make-Up trägt oder nicht. Vielmehr muss man morgens dafür sorgen, dass überschüssiger Talg entfernt wird. Nur dann werden die Poren frei und somit werden Pickel und Mitesser verhindert. Auch abends ist eine Reinigung zu empfehlen. Öfter als zweimal pro Tag sollte man die Haut jedoch nicht pflegen. Wer sich gerne schminkt, sollte Kajal, Wimperntusche, Lidschatten und Eyeliner mit einem speziell dafür gemachten Produkt entfernen. Gerade bei Make-Up und Puder ist eine gründliche Reinigung besonders wichtig. Sie verstopfen nämlich auf die Dauer die Poren und sorgen für Rötungen. Zur Auswahl für die Reinigung stehen unterschiedliche Produkte: Die Auswahl reicht von Tüchern über schäumendes Waschgel bis hin zu Reinigungsmilch, die mit einem Wattepad aufgetragen wird.

Der normalen Haut etwas Gutes tun

Glücklich kann sich schätzen, wer normale Haut hat. Dieser Hauttyp ist nämlich besonders pflegeleicht und hat sich die Fähigkeit bewahrt, den Feuchtigkeitshaushalt weitgehend selbst zu regulieren. Gekennzeichnet ist normale Haut durch folgende Merkmale:

• Feine Poren
• Rosiger Teint
• Weder fett noch spröde

Vor allem jüngere Menschen, die an keinerlei Hormonproblemen leiden, sind mit normaler Haut gesegnet. Damit das möglichst lange so bleibt, sollte man auf ausreichende Pflege nicht verzichten. Umwelteinflüsse und Stress setzen auch normaler Haut zu und wenn man nicht gegensteuert, verliert sie bald an Elastizität. Abhilfe schafft die tägliche Versorgung mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme. Darüber hinaus sollte man normale Haut täglich zweimal reinigen.

Fettige Haut optimal pflegen

Bei Menschen, die an fetter Haut leiden, ist die Tagproduktion gesteigert. Das führt zu einem öligen Hautbild, das viele Betroffen unglücklich macht. Das Gesicht glänzt vor allem an der Stirn. Da von der Überproduktion nicht nur die Talgdrüsen im Gesicht, sondern auf dem gesamten Kopf betroffen sind, kommt es auch häufig zu fettigem Haar. Ursache für das problematische Hautbild sind erbliche Faktoren sowie verschiedene Krankheiten des Hormonhaushalts, der Nebennierenrinde, der Eierstöcke etc. Von einer Überproduktion spricht man, wenn mehr als 2 Gramm Talg pro Tag erzeugt werden. Besonders häufig sind junge Menschen während der Pubertät von diesem Problem betroffen. Dann nämlich fährt der Hormonhaushalt im wahrsten Sinne des Wortes Achterbahn. Testosteron und Androgene werden in vermehrtem Ausmass produziert und führen zu dem unerwünschten öligen Erscheinungsbild. Abhilfe schaffen Spezialprodukte wie milde Gesichtswasser. Auf keinen Fall sollte man versuchen, den Ölfilm mit scharfen und alkoholhaltigen Produkten zu entfernen. Ideal sind milde Gesichtswässer sowie nicht rückfettende sanfte Feuchtigkeitscremen.

Problemfall trockene Haut

Wer an trockener Haut leidet, hat meistens mit Rötungen und Schuppen zu kämpfen. Dabei muss man zwei Arten unterscheiden. Einerseits gibt es die trockene fettarme Haut, wo zu wenig Talg produziert wird. Als Gründe kommen meistens anlagebedingte Vorgänge in Frage. Außerdem gibt es den Fall der trockenen feuchtigkeitsarmen Haut. Dabei ist das Wasserbindungsvermögen gestört. Das Problem bei diesem Hautbild sind die feinen Risse, durch die Schadstoffe eindringen können. Doch nicht nur erblich bedingte Faktoren führen zu trockener Haut. Mitschuld trägt auch die Umwelt. In vielen Haushalten und Büros ist die Luft in den Wintermonaten eindeutig zu trocken. In überhitzten Räumen trocknet die Haut zusätzlich aus. Von der Wärme in den Innenräumen geht es oft hinaus in das Freie, wo Minustemperaturen warten. Den Hitze-Kälteschock verträgt die Haut nicht gut. Auch bei längerem Aufenthalt in der Sonne kommt es zu einem trockenen Hautbild. Das ist einer der Gründe, warum Experten unbedingt davon abraten, sich stundenlang in die Sonne zu legen. Doch auch die Ernährung spielt bei der Hautgesundheit eine entscheidende Rolle. Viele von trockener Haut betroffene Personen leiden an einem Vitaminmangel. Um entgegenzuwirken, ist die Aufnahme von Vitamin A zu empfehlen. Auf natürliche Weise versorgt man den Körper durch den Genuss von Karotten, Eiern und Käste damit. Auch Vitamin B aus Milch- und Vollkornprodukten hilft trockener Haut, wieder in Balance zu kommen. Reichhaltige Cremen und speziell auf diesen Hauttyp abgestimmte Pflegeprodukte sind bei trockener Haut ein Muss.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de

SüWeNa - Südwestfalen-Nachrichten | Am Puls der Heimat.

Artikel weiterempfehlen
  • gplus
  • pinterest

Ihr Kommentar zum Thema

Ich akzeptiere