Verschiedenes

Denn sie wissen nicht, was sie tun

Erschreckend scheint das Ergebnis einer europäischen Studie – denn danach hätten nahezu die Hälfte aller Jugendlichen ungeschützten Geschlechtsverkehr. Selbst im aufgeklärten Europa scheint es an der richtigen Aufklärung zu mangeln. Leichtsinnig wird auch hierzulande auf einen ausreichenden Schutz durch Kondome, Pille oder ähnliche Verhütungsmittel verzichtet. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: oft denken viele Jugendliche nicht an Verhütung, empfinden es als zu kostspielig oder haben Bedenken, als zu spießig zu wirken. Bei dem leichtfertigen Umgang mit dem Thema Geschlechtsverkehr werden mögliche Folgen schlichtweg ausgeblendet oder sind den Jugendlichen erst gar nicht bewusst. Denn nicht nur eine Schwangerschaft kann bei fehlender Verhütung auftreten. Auch das Risiko einer Infektion mit einer Geschlechtskrankheit steigt dadurch immens. Zwar sind Erkrankungen wie der HIV-Virus heutzutage kein unmittelbares Todesurteil mehr, dennoch sollte die Gefahr einer Infektion so gering wie möglich gehalten werden. Oftmals wird besonders nach langen und fröhlichen Festen und unter Alkoholeinfluss auf ausreichenden Schutz verzichtet. Mit Initiativen wie Tanzen ist schöner als Torkeln sollen Jugendliche daher wieder hin zum Feiern und Spaß haben auch ohne Alkoholkonsum geführt werden.

Wie schützt man sich richtig?

Unabdingbar bleibt für die Jugendlichen eine rechtzeitige und ausführliche Aufklärung – am besten schon vor Beginn der Pubertät. Dies ist nicht nur Aufgabe der Schule, sondern sollte auch im Elternhaus stattfinden. Das beste Verhütungsmittel bleibt das Kondom. Denn es schützt nicht nur vor ungewollter Schwangerschaft, sondern auch vor übertragbaren Geschlechtskrankheiten und gefährlichen Viren. Selbst wenn weitere Verhütungsmittel, wie etwa die Pille, verwendet werden, sollte ein Kondom dennoch stets Gebrauch finden. Besonders dann, wenn man seinen Geschlechtspartner noch nicht allzu gut kennt – in einer Partnerschaft kann natürlich auf Kondome verzichtet werden, wenn beide Partner gesund sind.
Das zweitbekannteste Verhütungsmittel ist die Pille. Diese wird regelmäßig von der Frau eingenommen. So ist zwar eine Schwangerschaft zu fast hundert Prozent ausgeschlossen – vor der Übertragung von Geschlechtskrankheiten schützt sie allerdings nicht.
Auch mit Hormonspritzen oder einer Spirale, welche der Frau unter die Haut gelegt wird, kann verhütet werden. Allerdings sind diese Methoden nicht komplett sicher. Wer sich also komplett schützen möchte, sollte auf eine kombinierte Verhütung von Pille und Kondom setzen!

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