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Wie Bürgerinnen und Bürger steigende Energiepreise privat abfedern können

Bis die Sonne als Energiequelle erschöpft sein wird, werden noch viele Milliarden Jahre vergehen, ein Zeitraum, der jegliches Vorstellungsvermögen übersteigt. Doch in der Gegenwart gewinnt die Nutzung dieser Energiequelle zunächst einmal immer stärkere Bedeutung. Grund dafür sind die steigenden Energiepreise sowie die Bestrebungen, aus Gründen des Klimaschutzes möglichst schnell auf fossile Energieträger verzichten zu können. Vor diesem Hintergrund setzen sich immer mehr Privathaushalte damit auseinander, wie sie die Sonnenenergie für die Deckung ihres eigenen Energiebedarfs einsetzen können.

Rege Nachfrage nach erneuerbaren Energien

Der Preisanstieg und die Entwicklungen, die diesem zugrunde liegen, können von Endverbrauchern zwar nicht direkt beeinflusst werden, aber zumindest gibt es verschiedene Möglichkeiten, die eigene Haushaltskasse wenigstens etwas gegen die Energiekostenexplosion abzuschirmen. In einigen Fällen kann es sich lohnen, neben bundesweit geltenden staatlichen Förderungen auch regionale oder lokale Förderprogramme zu nutzen, um dadurch beispielsweise den Einbau einer modernen Heizung mitzufinanzieren. Wer einen sonnigen Balkon hat, kann dort eventuell auch eine eigene Mini-Solaranlage aufstellen, die zwar nicht den gesamten Strombedarf des Haushalts deckt, aber zumindest einen Teil zum Gesamtverbrauch beisteuern kann. In Lagen und Regionen mit entsprechend hoher jährlicher Sonnenscheindauer lohnt sich natürlich vor allem eine eigene Solaranlage auf dem Dach. Wer diese nicht selbst betreiben möchte, kann sie auch an Dritte vermieten und die dadurch erzielten Zusatzeinnahmen zur Begleichung seiner Strom-, Öl- oder Gasrechnungen nutzen. Eine solche Anlage erfordert zwar zunächst höhere Investitionen, doch kann sie bei Bedarf auch wieder veräußert werden. Ein Zweitmarkt dafür existiert bereits jetzt, und es ist davon auszugehen, dass das Thema „Verkauf einer PV-Anlage“ künftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Ein radikaler Verzicht auf Energie und Heizung ist allein schon wegen des erhöhten Risikos von Erkältungskrankheiten nicht zu empfehlen. Vielmehr ist aus gesundheitlichen Gründen durchaus ein höherer Energieverbrauch zu rechtfertigen, beispielsweise um sein Immunsystem durch regelmäßige Saunabesuche zu stärken. An der Suche nach preisgünstigen erneuerbaren Energiequellen führt deshalb kein Weg vorbei.

Kleinteilige private Solarenergie-Nutzung ist für die Umwelt besonders gut

Letztlich tun private Verbraucher, die sich nach Alternativen zu den fossilen Energiequellen umsehen, nichts anderes als viele Industriebetriebe auch. Künftig dürfte das Interesse von privater Seite sogar noch deutlich zunehmen, denn die Politik strebt einen Abbau von bürokratischen und steuerlichen Hindernissen an, um die Installation und Nutzung von Photovoltaikanlagen deutlich attraktiver zu machen. Staatliche Institutionen wie etwa das Umweltbundesamt stellen daher zahlreiche Informationen zu diesem Thema bereit. Mit dem aus derartigen Quellen erworbenen Basiswissen können Verbraucherinnen und Verbraucher dann leichter auf Augenhöhe verhandeln, wenn sie sich von Anbieter von PV-Anlagen beraten lassen. Dazu kommt noch ein bislang relativ wenig diskutierter und beachteter Effekt. Wenn die Solarinfrastruktur in Deutschland vermehrt durch kleinteilige Anlagen ausgebaut wird und nicht nur durch ausgedehnte Solarparks, dann hat auch die natürlich Umwelt etwas davon. Denn je mehr bereits vorhandene Dachflächen für Solaranlagen genutzt werden, desto mehr kommt dies dem Naturschutz zugute. Der Flächenverbrauch für den Bau von neuen großen Freiflächenanlagen kann dadurch spürbar verringert werden, wovon die lokale Flora und Fauna an den jeweiligen Standorten profitiert. Auf diese Weise lassen sich Maßnahmen zur Einsparung von Energiekosten und Naturschutz-Aktivitäten hervorragend miteinander verbinden.

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