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Super Mario als First-Person-AR-Erlebnis

Es scheint, als ob alle noch gestern mit PokemonGo so fasziniert und beschäftigt waren, dass sie kaum etwas außer dem Handy-Bildschirm sahen. Na gut, manchmal konnte uns noch ein neues casino mobile ohne einzahlung ablenken, aber ansonsten waren wir bis zu den Ohren „im“ Spiel. Und nun kommt schon die nächste Versuchung für unsere zarten, empfindlichen Herzen – Super Mario als AR Spiel.

Quelle: flickr.com/Estuardo Estrada

Eine glänzende Idee

Die Tatsache, dass man überhaupt mal solche Ideen hat, ist an sich schon wunderbar. In diesem Fall hat sich der Nordamerikaner Abhishek Singh ausgezeichnet. Bei Youtube hat er vor kurzem ein Video veröffentlicht, in dem man das Spiel gleich aus zwei Perspektiven sehen kann:

  • Reale Perspektive: man hat eine VR-Brille an und läuft durch den Park;
  • Spiel-Perspektive: man ist Super Mario in Lebensgröße, wobei die reale Umgebung zum Teil des Spiels wird.

Von so etwas müssten die Mario-Fans schon lange geträumt haben, und es lohnt sich, davon zu träumen.

Das ist nur der Anfang

Abhishek Singh hat eigentlich nur den ersten Level vom Nintendo-Klassiker nachgebaut, und es gibt noch genug Raum um sich weiterzuentwickeln. Natürlich ist dieser Versuch nicht ganz reibungslos, was die Verbindung von Form und Funktionieren angeht. Doch er ist bestimmt interessant zu beobachten und kann kaum unbemerkt bleiben. Wie aus dem Video ersichtlich ist, lässt sich das Spiel auch in Multiplayer-Modus genießen. Wie das aber in der Realität aussieht, weiß man nicht. Dafür muss man wohl auf das nächste Video von Abhishek Singh warten.

Das Spiel mal anders erleben

Diese 3D-Variante von Super Mario unterscheidet sich natürlich von dem gewöhnlichen 2D-Spiel. Zum ersten sind die Gefahren, denen unser Mario ausgesetzt ist, herabgesetzt. Z.B. die Hindernisse und Feinde, die in 2D unvermeidlich waren, kann man in 3D ruhig seitlich umgehen und unverletzt weiter laufen. Als Singh sich die Feuerblume des Levels schnappt, kann er Feuerballe rund um sich werfen, indem er die einfache Geste mit dem Daumen und Zeigefinger ausführt.

Blind mit weit geöffneten Augen

Natürlich ist alles nicht so problemlos, wie man es sich wünschen würde. Wenn man in der Gegend mit VR-Brille vor den Augen hin und her läuft und irgendwelche imaginäre Hindernisse überwinden muss, dann bleiben auch immer noch die realen Hindernisse. Und diese können viel gefährlicher als die im Spiel sein. Das sehen wir auch im Video, als Singh mit auf jemanden stößt, der selbst in eine „Augmented Realität“ vertieft ist – sein Handy. Das war noch kein besonders großes Problem, aber es gibt ja andere Gegenstände auf der Straße – etwa Autos, Fahrräder, Bäume etc. Da ist besondere Vorsicht geboten, denn mit gebrochenen Beinen kann man Super Mario kaum weiterspielen.

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter [email protected] erreichbar.

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