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Von Südwestfalen mit dem E-Auto in den Urlaub: Worauf sollte man achten?

Die Sommerferien nahen mit großen Schritten und auch in diesem Jahr dürften sich wieder zahlreiche Menschen aus Südwestfalen vorgenommen haben, mit dem Auto in „die schönsten Wochen des Jahres“ zu starten. Einige von ihnen fahren keinen klassischen Verbrenner, sondern haben sich in der Vergangenheit dazu entschlossen, auf die Vorteile der modernen E-Mobilität zu setzen. Vor allem diejenigen, die bisher noch nie längere Strecken mit dem E-Auto zurückgelegt haben, fragen sich eventuell, wie es möglich ist, die Grundlagen für eine komfortable und unkomplizierte Fahrt zu schaffen.

Fest steht, dass es sich zahlreiche Hersteller von E-Autos zur Aufgabe gemacht haben, die Reichweite ihrer Fahrzeuge zu optimieren. Dementsprechend stellt es heutzutage oft kein Problem dar, mehrere hundert Kilometer mit zurückzulegen, ohne schnell wieder nachladen zu müssen.

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Und dennoch gilt, dass es bei einer Reise, die nicht auf Benzin oder Diesel, sondern vielmehr auf Strom basiert, einige Punkte zu beachten gilt. Die folgenden Abschnitte helfen dabei, alles optimal vorzubereiten und den anstehenden Ferien weitestgehend entspannt entgegenzublicken.

Tipp Nr. 1: Die passenden Apps herunterladen

Ein kundenfreundlicher E-Auto Ladetarif schafft die ideale Grundlage für unkompliziertes Laden unterwegs. Ein Detail, das bei der Suche nach dem passenden Anbieter zweifelsohne wichtig wird, ist der Preis. Dementsprechend lohnt es sich für diejenigen, die gerade dabei sind, ihren Urlaub zu planen, sich mit verschiedenen Paketen und Einzelpreisen pro Kilowattstunde auseinanderzusetzen. Weitere Faktoren, die es bei der Suche nach der perfekten Lösung zu berücksichtigen gilt, sind unter anderem:

  • die Anzahl der Ladepunkte
  • die Nutzerfreundlichkeit der App
  • Angebote im Zusammenhang mit monatlichen Festpreisen

und die allgemeinen Nutzungsbedingungen. Aufgrund der Tatsache, dass sich viele Anbieter in den genannten und in weiteren Punkten teilweise deutlich voneinander unterscheiden, ist es wichtig, sich mit seinem persönlichen Bedarf auseinanderzusetzen.

Tipp Nr. 2: Lademöglichkeiten entlang der Strecke suchen

In der Region Südwestfalen wurden, sicherlich auch aufgrund der großen Nachfrage, im Laufe der Zeit immer mehr E-Ladesäulen installiert. Dennoch wäre es sicherlich ein wenig naiv, davon auszugehen, dass alle paar Kilometer die Möglichkeit bestehen würde, seinen Wagen mit neuer Energie zu versorgen. Wer dementsprechend gerade dabei ist, die Route zu seiner Unterkunft zu planen, kann gut beraten sein, zumindest grob abzuschätzen, wann es an der Zeit ist, nachzuladen und wo sich E-Ladesäulen in der Nähe befinden. Eventuell lassen sich die entsprechenden Stopps vollkommen unkompliziert mit Mittagessen beziehungsweise einer Kaffee-Pause verbinden? Vor allem in der Nähe der Autobahn gibt es zahlreiche Lademöglichkeiten, in deren Umgebung sich Restaurants, Spielplätze und Co. befinden.

Zusatztipp: Wer bereits länger mit seinem E-Auto unterwegs ist, weiß, dass es mit Hinblick auf Ladezeiten deutliche Unterschiede gibt. Diejenigen, die es etwas eiliger haben, können dementsprechend gut beraten sein, sich im Vorfeld nicht nur über Ladesäulen, sondern gleichzeitig über Ladegeschwindigkeiten zu informieren. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass eine Pause nicht länger dauert als nötig.

Tipp Nr. 3: Schonend fahren

Hier gelten ähnliche Regeln wie im Zusammenhang mit dem klassischen Verbrenner: Wer sich angewöhnt, eher schonend zu fahren, früh hochzuschalten und gegebenenfalls ein wenig wartet, bis er die Klimaanlage nutzt, hat die Chance, seinen nächsten Stopp an der Tankstelle beziehungsweise an der Ladesäule ein wenig weiter hinauszuzögern.

Wichtig ist es selbstverständlich, zu berücksichtigen, dass sich der Verzicht auf die Klimaanlage und ein zu langsames Fahren (auf der Autobahn) durchaus negativ auf den Sicherheitsfaktor auswirken können. Zudem sorgt ein konstant ausgeschaltetes Radio dafür, dass eventuell wichtige Verkehrsmeldungen überhört werden.
Daher ist es umso wichtiger, aufmerksam zu bleiben und abzuwägen, was noch als komfortabel und sicher empfunden wird und was nicht. Es wäre definitiv falsch, aufgrund des Ziels, ein paar Kilometer mehr zurückzulegen, ein gesteigertes Risiko einzugehen.

Tipp Nr. 4: Auto bereits am Vorabend aufladen

Egal, ob ein Aktiv-Urlaub direkt in Südwestfalen oder in einem anderen Land ansteht: Wer sein E-Auto bereits am Vorabend auflädt, kann sich am Morgen viel Stress ersparen. Immerhin bietet ein voller Akku die Möglichkeit, sich direkt auf den Weg zu machen. Diejenigen, die sich in der Vergangenheit für die Installation einer Wallbox auf ihrem Grundstück entschieden haben, sind hier selbstverständlich im Vorteil. Denn: Sie müssen sich nicht auf die Suche nach der nächstgelegenen (und hoffentlich freien) Ladesäule begeben.

Ein Argument, das für die Installation einer eigenen Wallbox spricht und das bereits viele überzeugt hat, ist der Umstand, dass es unter gewissen Voraussetzungen möglich ist, eine Förderung in Anspruch zu nehmen. E-Autofahrer, die besonders nachhaltig unterwegs sein möchten, können ihre Wallbox selbstverständlich zudem wahlweise mit Strom aus der Photovoltaikanlage versorgen. Kurz: Es gibt viele Gründe, die dafürsprechen, zumindest hin und wieder ein wenig unabhängiger von öffentlichen Ladesäulen zu werden. Wer sich parallel dazu auf einen der bereits erwähnten, modernen Anbieter verlassen kann, kreiert sich ein praktisches Netz aus Lade-Möglichkeiten, das der Verfügbarkeit klassischer Tankstellen oft in nichts nachsteht.

Tipp Nr. 5: Eine Unterkunft mit Wallbox in Erwägung ziehen

Mittlerweile hat unter anderem auch die Tourismusbranche erkannt, dass es vielen Menschen wichtig ist, mit ihrem E-Auto flexibel unterwegs zu sein. Hierbei ist es vollkommen unerheblich, ob sich Urlauber in spe auf der Suche nach einem komfortablen Campingplatz, nach einem Hotel oder einem Ferienhaus befinden: Zahlreiche Anbieter sind mittlerweile dazu übergegangen, auf ihrem Grundstück Wallboxen zu installieren.

Diese bieten den Gästen die Option, ihre E-Autos bequem vor Ort aufzuladen, bevor sie sich zum Beispiel auf den Weg zum nächsten Ausflugsziel machen. Die Abrechnung erfolgt häufig über die Endrechnung und überzeugt durch ein hohes Maß an Transparenz und im Idealfall durch ein kundenfreundliches Preisleistungs-Verhältnis.

Tipp Nr. 6: Vor Ort gegebenenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel setzen

Obwohl das Netzwerk an Ladesäulen im Laufe der letzten Jahre deutlich ausgebaut wurde, gibt es, unter anderem in Südwestfalen, Gegenden, in denen die nächste „Tankmöglichkeit“ etwas weiter entfernt liegt. Und auch diejenigen, die sich zum Beispiel dazu entschlossen haben, in Bayern auf dem Land, Urlaub zu machen, müssen gegebenenfalls mit ein paar Kilometer mehr kalkulieren, wenn sie ihren Wagen aufladen möchten.

Urlauber, die keine Lust haben, Zeit und Mühe in die Suche nach der nächsten Ladesäule zu investieren, die gleichzeitig aber Interesse an vielen Eindrücken haben, können gut beraten sein, vor Ort auf öffentliche Verkehrsmittel zu setzen. Viele Urlaubsregionen zeichnen sich durch eine komfortable Infrastruktur aus und bieten dementsprechend die Chance, mit Bus, Bahn und Co. vollkommen kompliziert von A nach B zu kommen. Gleichzeitig besteht häufig auf der Basis von Familien- und Wochenendtickets die Option, zusätzlich etwas Geld zu sparen. Wer Ausflüge und andere Aktivitäten im Vorfeld planen und sich vor Ort keine Gedanken über die Mobilität machen möchte, kann seine Tickets häufig bereits online kaufen.

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