KKH-Auswertung zeigt: Im dritten Quartal steigt die Geburtenrate an

Hagen – In den Sommermonaten Juli bis September hatten die Hebammen in Deutschland im vergangenen Jahr am meisten zu tun: Nach einer aktuellen Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse von über 14.000 Geburtsdaten wurden 26,9 Prozent aller Babys im Jahr 2016 im dritten Quartal geboren. Die meisten Babys erblickten demnach 2016 im Monat Juli das Licht der Welt. Im vierten Quartal – insbesondere im Monat Dezember – wurden die wenigsten Babys zur Welt gebracht.

„Sofern die Eltern Einfluss auf die Familienplanung nehmen können, sind scheinbar die Sommermonate bei den Deutschen besonders beliebt. Hier lässt sich am besten ein Kindergeburtstag im Freien bei Sonnenschein organisieren, und es gibt keine drohenden Überschneidungen mit Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester“, lautet die Erklärung von Thomas Seidel vom KKH Serviceteam in Hagen.

Laut einer britischen Studie sind Sommerkinder im Laufe ihres Lebens sogar gesünder als im Winter geborene. Die Forscher der Universität Cambridge fanden anhand von Kriterien wie Geburtsgewicht, Größe im Erwachsenenalter sowie Eintritt in die Pubertät heraus, dass diese Faktoren Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Als Ursache für die bessere Gesundheit vermuten die Wissenschaftler einen Zusammenhang mit Vitamin D. Schwangere bekommen während der Sommermonate durch die Sonnenstrahlen mehr Vitamin D, das das Immunsystem der ungeborenen Kinder stärkt.

Quelle: KKH Kaufmännische Krankenkasse

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Despina Tagkalidou
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Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de erreichbar.

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