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Arnsberg: Vermeintlicher Dachstuhlbrand entpuppt sich als verbranntes Essen

Arnsberg (ots) – Am Donnerstag, den 01. September wurden um 15:11 Uhr die Feuerwehr-Hauptwachen Neheim und Arnsberg sowie der Löschzug Neheim zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand am Neheimer Totenberg alarmiert. Ein aufmerksamer Nachbar hatte Rauch im rückwärtigen Bereich eines Wohnhauses wahrgenommen und über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmiert.

Nach einer äußeren Erkundung der erst eintreffenden Einheiten am Einsatzort bestätigte sich der Dachstuhlbrand nicht. Nach mehrfachem vergeblichem Klingeln verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt zu dem Gebäude. Hier stellten die Wehrleute eine Rauchentwicklung im Innern des Hauses fest. Zudem erhielten sie vor Ort Informationen, wonach sich noch eine Person in dem Gebäude befinden sollte. Daraufhin wurden die Löschgruppe Voßwinkel, der Fernmeldedienst und der Löschzug Neheim über Sirene nachalarmiert.

Quelle: OBM Patrick Robel, stellv. Pressesprecher
Quelle: OBM Patrick Robel, stellv. Pressesprecher

Der erste Einsatz-Trupp, der sich mit schwerem Atemschutz zur Menschrettung in das Wohnhaus begab, konnte die Person schnell im Bereich der verrauchten Wohnung lokalisieren. Der Rauch rührte jedoch nicht von einem Brand, sondern von verbranntem Essen her, das offenbar auf dem Herd vergessen worden war. Die Einsatzkräfte stellten den Herd ab und brachten die durch den Rauch glücklicherweise nur leicht beeinträchtigte Person ins Freie, wo sie vom Rettungsdienst versorgt wurde. Anschließend wurde sie zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus transportiert.

Die Wohnung wurde abschließend gelüftet, die Tür gesichert und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die rund 40 Einsatzkräfte nahmen den vorsorglich aufgebauten Löschangriff zurück und rückten nach etwa 80 Minuten wieder in ihre Standorte ein.

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