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Unterstützung aus Brilon für krebskranke Kinder in der Ukraine

Brilon – Viele Kinder dürfen leider keine unbeschwerte Kindheit erleben. Dazu gehören auch die Kinder, die bereits in jungen Jahren schwer erkrankt sind. Diese Schicksale finden sich weltweit. Nicht überall ist eine medizinische Versorgung wie in Deutschland möglich. Das gilt auch für das National-Krankenhaus in Kiew. Dort werden krebskranke Kinder in der Onkologie nach Standards behandelt, die nur die Klinik in Kiew für die Ukraine leisten kann. Die aus der Ukraine stammende und seit 26 Jahren in Brilon lebende Dipl.-Pädagogin Victoria Liese und ihr Gatte Wilhelm unterstützen gemeinsam mit der Briloner Apothekerin Astrid Pfitzner die Kinder in Kiew. Sie sammeln seit nunmehr vier Jahren Sach- und Geldspenden, um die kleinen Patienten in Kiew zu unterstützen. In der St.-Engelbert-Apotheke, Friedrichstraße 4 in Brilon, ist zu diesem Zweck eine Sammelbox aufgestellt, über die Verbrauchsmaterialien wie beispielsweise Pflaster und Mundschutz gespendet werden können.

Aus Geldspenden werden wichtige Medikamente zum Einkaufspreis über Astrid Pfitzner beschafft. Hierfür wurden bisher rund 3.500,- Euro gespendet.
Durchschnittlich einmal pro Monat werden die damit finanzierten Materialien und Medikamente auf unterschiedlichen Wegen ehrenamtlich nach Kiew befördert. Noch vor den Weihnachtstagen soll eine weitere Lieferung erfolgen.

Die Eltern der Kinder in Kiew sind für die Spenden sehr dankbar. Nicht nur zur Weihnachtszeit leuchten die Augen der Kinder, wenn das Spendenpaket neben den lebensnotwendigen Materialien auch Spielzeug, Kleidung oder Süßigkeiten enthält. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass Süßigkeiten original verpackt und Kleidung und Spielzeug neu beschafft sein müssen, um den hygienischen Ansprüchen der kleinen Patienten gerecht zu werden.
Bürgermeister Dr. Bartsch besuchte die St.-Engelbert-Apotheke, um seine persönliche und die Unterstützung der Stadt Brilon zum Ausdruck zu bringen und überreichte gerne eine Spende für die Aktion: „Schwere Erkrankungen sind Schicksale, die auch die Jüngsten unserer Welt treffen, ihnen keine unbekümmerte Kindheit ermöglichen und eine oftmals ungewisse Zukunft mit sich bringen. Das hier in Brilon vor Ort ins Leben gerufene Projekt ist ein bemerkenswertes Zeichen über Ländergrenzen hinaus.“

Quelle: Team Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Brilon

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