Idylle pur: Mit Wasserfall und Bachlauf ist im Saunagarten Entspannung angesagt.
Bildnachweis: AquaOlsberg

Olsberg. Wer hier eintritt, tritt aus dem Alltag heraus: Wenn das Frühjahr in den Sommer übergeht, „explodieren“ förmlich Farben und Natur im Saunagarten des AquaOlsberg. Auf rund 2.400 Quadratmetern ist hier – mitten im Herzen der Olsberger Kernstadt – ein Ort entstanden, an dem für Körper und Seele „Erholung pur“ angesagt sind. Und der ist nicht nur für Besucher der Sauerlandtherme mehr als nur ein „Geheimtipp“.

„Es gibt Gäste, die nur deshalb die Sauna besuchen, um hier im Garten sein zu können“, berichtet Johannes Butterweck. Der Badleiter kann das gut verstehen: „Es ist einfach nur schön und entspannend, wenn man auf einer Ruhebank liegt und auf den Garten mit dem Teich guckt.“ Wasserfall, ein Bachlauf, ein eigens angelegter Teich, weitläufige Rasenflächen, in voller Blüte stehende Pflanzen und fast bizarr wirkende Baum-Skulpturen – auch für regelmäßige Garten-Besucher gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Zwei Gärtner kümmern sich regelmäßig um die Pflege der Grünanlagen. „Man sieht, dass ihnen die Arbeit Spaß macht“, schmunzelt Johannes Butterweck, „und zudem haben sie selber hohe Qualitätsansprüche.“ Zu tun gibt es reichlich – besonders im Frühsommer: Neben dem obligatorischen Rasenmähen den Schnitt von Hecken und Bü schen, wechselnde Untergründe im Barfußpfad, die Pflege der Blumenbeete und, und, und … – oft werde er gefragt, ob es bei der Anlage des Saunagartens ein besonderes Konzept gegeben habe, so Johannes Butterweck. Das sei aber nicht der Fall: „Die Macher haben ihrer Phantasie freien Lauf gelassen – es sollte einfach nur schön sein.“

Für Johannes Butterweck gibt es jedoch noch einen besonderen Akzent: Vier Fichten, die quasi „umgedreht“ im hinteren Bereich des Saunagartens aufgestellt worden sind – mit ihren gen Himmel zeigenden Wurzeln sind sie zu Baum-Skulpturen geworden. Sie befinden sich in direkter Nachbarschaft zu einer Feuerstelle. „Bei den Langen Saunanächten im Herbst bieten wir hier Kartoffelbraten an“, erläutert Johannes Butterweck, „das ist immer eine besondere Attraktion, insbesondere für unsere niederländischen Gäste.“

Und auch im Winter ist der Garten bei den Besuchern beliebt. Ein Teil des gepflasterten Rundweges ist sogar extra mit einer „Fußbodenheizung“ versehen worden, damit er auch bei Schnee und Eis genutzt werden kann – Johannes Butterweck: „Viele Besucher sind barfuß unterwegs – Streusalz können wir deshalb selbstverständlich nicht einsetzen.“ Und auch in der kalten Jahreszeit habe der Saunagarten durchaus seine Reize: „Der zugefrorene Teich oder Eiszapfen am Wasserfall sind Hingucker im Winter“, so der Badleiter: „Sobald die ersten Sonnenstrahlen da sind, zieht es die Besucher nach draußen.“ Und gegen die Kälte hilft notfalls eine Decke.

Allerdings: Eigentlich sei der Zweck des Gartens nicht, ein „Park-Idyll“ zu sein. Vielmehr habe er eine echte Funktion in der Saunalandschaft der Sauerlandtherme, unterstreicht Johannes Butterweck. Denn während der Sauna-Besuche sei nach den Aufgüssen jeweils Abkühlung angesagt – „und da empfehlen wir den Gästen, einfach den Garten zu nutzen“, so der Badleiter. Denn nach der Hitze des Aufgusses sei der Saunagarten ein idealer Ort, „um wieder runter zu kommen“, sagt Johannes Butterweck – das gelte für den Körper, insbesondere aber auch für die Seele: „Unsere Besucher wissen das zu schätzen.“ Das entdecken übrigens nicht nur Gäste, sondern auch immer mehr Einheimische: „Der Saunagarten ist für sie ein Stück ,Urlaub vom Alltag‘ – und das direkt vor der Haustür.“

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