Meschede – Deutschlands größter Optiker Fielmann stiftet der Stadt Meschede Bäume für die Aufforstung des Stadtwaldes. Insgesamt 6.400 junge Bäume wie Weißtannen, Bergahorn und Esskastanien werden nun Schritt für Schritt den städtischen Forst ergänzen – „und sie werden einen Beitrag dazu leisten, unseren Wald auf die Anforderungen der Zukunft einzustellen“, erläutert Stadtförster Roland Wiese.

Startschuss zur Pflanz-Aktion von 6.400 Bäumen, die Fielmann der Stadt Meschede gestiftet hat: (vorn, v.li.) Bürgermeister Christoph Weber, Fielmann-Niederlassungsleiter Rudolf Hanfland und Stadtförster Roland Wiese gemeinsam mit dem Team des Stadtforstes.
Bildnachweis: Stadt Meschede

Den Startschuss zur Pflanz-Aktion gaben am Mittwoch, 5. April, Meschedes Bürgermeister Christoph Weber und Rudolf Hanfland, Leiter der örtlichen Fielmann-Niederlassung. Ziel der Aufforstung ist die Baumarterweiterung mit klimaplastischen heimischen Baumarten. Der Begriff „klimaplastisch“ beschreibe dabei einen Grundsatz für die künftige Waldentwicklung, erläutert Roland Wiese: Ziel sei es, baumarten- und strukturreiche Waldgesellschaften zu entwickeln, die zahlreiche Entwicklungspfade für die Zukunft offenhalten. Daher werden die nun durch Fielmann gestifteten Bäume im Gesamtwert von rund 4.500 Euro an vielen unterschiedlichen Stellen im Stadtforst angesiedelt und nicht an nur einem Ort – Roland Wiese: „Das ist ein Beitrag, um unseren Wald insgesamt weiterzuentwickeln.“

Den Klimawandel hat der Stadtförster dabei ebenfalls im Blick: „Diese Baumarten kommen tendenziell mit etwas höheren Temperaturen zurecht.“ Die Esskastanie zum Beispiel, die bislang vor allem in der Pfalz vorkommt, benötigt in ihrem Lebensraum mehr Wärme, aber weniger Wasser. Roland Wiese: „Das ist das, was wir hier auch für die Zukunft erwarten.“ Rudolf Hanfland ergänzt: „Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Besucher des Stadtforstes an diesem Grün Freude haben werden.“

Bürgermeister Christoph Weber dankt Fielmann für dieses ungewöhnliche Engagement: „Umweltschutz ist immer auch Klimaschutz. Und davon profitiert nicht nur unser Stadtforst – er nutzt allen Bürgerinnen und Bürgern.“

Wie in Meschede engagiert sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umweltschutz und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als 1,5 Millionen Bäume und Sträucher. Augenoptikermeister Rudolf Hanfland: „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“

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