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Hochsauerland: So spannend kann Heimatgeschichte sein

Hochsauerland – So manch historischen Schatz beherbergen die Museen im Hochsauerland. Ausstellungen, Sammlungen und kleine Galerien bilden das ab, was das Herz der Region ausmacht, um es der Nachwelt zu erhalten. Kinder jedoch sind meist schwer dazu zu bewegen, die Spielekonsole beiseite zu legen und sich mit der Vergangenheit zu befassen. Zehn Museen laden darum in den Sommerferien kleine Besucher zu einer spielerischen Entdeckungstour ein.

Zwischen Winterberg, Medebach und Hallenberg öffnen ausgewählte Stätten. In den Sommerferien laden die Museen zum erlebnisreichen Bummel durch die Geschichte des Hochsauerlands. Bergbaumuseum, Heimatstuben, städtische oder private Museen präsentieren sich daheimgebliebenen Eltern und Kindern. Urlaubsgäste mit ihrem Nachwuchs sind ebenfalls herzlich willkommen. Auch Zeltlager und Urlaubscamps in den Schützenhallen wollen die Organisatoren ansprechen. Gästekinder und Einheimische dürften mit etwa gleich viel Spannung Neues entdecken, dann auch innerhalb der Region sind viele der Museen noch nicht besonders bekannt.

Quelle: Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH
Quelle: Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH

Engagierte ehrenamtliche Bürger oder Trägervereine bestücken liebevoll die Sammlungen, tragen sorgfältig und akribisch die Ausstellungen zusammen und präsentieren Stück für Stück Geschichte, teils auf ganz persönliche Weise. Kump und Eishäuschen in Hallenberg sind ebenso dabei wie das Schwerspatmuseum in Dreislar, Dreggestobe und Kulturspeicher in Düdinghausen sowie das Städtische Museum Medebach. Die Heimatstuben in Referinghausen, Siedlinghausen und Niedersfeld präsentieren genauso spannende Geschichten wie das Westdeutsche Wintersportmuseum in Neuastenberg und Borgs Scheune in Züschen. Jeder wird sich für die Sommerferien eine besondere Aktionen ausdenken, bei denen Kinder oftmals selbst aktiv werden können. Geschichte zum „Be-Greifen“.

Die Museen im Hochsauerland bergen viele sehenswerte Exponate und viele sind noch unentdeckt. Die Ausstellungen bewahren Heimatgeschichte und Volkskunst und sind lebendiges „Gedächtnis“ im Zeitstrom. Sie haben sich zuvor bereits zwei Mal bei einer langen Nacht der Museen präsentiert und wenden sich dieses Mal an Familien. Mit ihren Aktionen möchten die Verantwortlichen das Interesse an Kultur, Brauchtum und Historie der Heimat fördern.

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter [email protected] erreichbar.

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