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Land errichtet Notunterkunft für Flüchtlinge in Arnsberg

Große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung

Arnsberg – 150 Flüchtlinge waren angekündigt, 141 kamen letztlich an diesem Wochenende nach Arnsberg, um hier eine vorübergehende Unterkunft zu finden. Die Menschen wurden in der ehemaligen Pestalozzi-Schule untergebracht. Um das Gebäude nutzen zu können, war eine Vielzahl an verschiedenen Aufgaben zu erledigen.

Weil zahlreiche Partner hier mit großem Engagement mit anpackten und alle an einem Strang zogen, war die Pestalozzi-Schule bis zum Eintreffen der Flüchtlinge vorbereitet: Betten waren aufgebaut, Matratzen besorgt worden. Eine Mahlzeit für den Abend war bestellt, die Wasseranschlüsse im Gebäude auf Vordermann gebracht worden. Dafür, dass das alles trotz der Kürze der Vorbereitungszeit so reibungslos vonstatten ging, waren verschiedene Akteure verantwortlich: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beispielsweise war das ganze Wochenende über mit seinen ehrenamtlichen Helfern aus dem Bereitschaftsdienst Arnsberg, Neheim-Hüsten und Sundern vor Ort. Auch die hauptamtlichen Kräfte aus der Kreisgeschäftsstelle waren mit im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr hat mit über 50 Einsatzkräften vor Ort kräftig mit angepackt.

„Wir sind den genannten Institutionen für ihre starke Unterstützung vor Ort sehr dankbar“, erklärt Helmut Melchert, Leiter des Fachbereiches „Allgemeine und soziale Bürgerdienste“. „Ohne ihren starken Einsatz wären wir nicht da, wo wir jetzt sind. Insbesondere auch die breite Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung freut uns sehr und zeigt, dass Arnsberg gemeinsam mit anpackt, um Menschen in Not zu helfen.“ So gingen bei der Stadtverwaltung zahlreiche Anrufe von Bürgern ein, die den Wunsch äußerten, Geld oder Sachgegenstände für die untergebrachten Flüchtlinge zu spenden. Viele Menschen packten auch einfach ihr Auto mit Kleidung und Decken voll und brachten diese spontan zur Pestalozzi-Schule.

„Wir danken den Bürgern für ihr großes Engagement“, so Melchert. „Um das Ganze etwas besser zu strukturieren und sicherzustellen, dass die Menschen nichts spenden, was nicht mehr gebraucht wird, ist es jedoch sinnvoll, dass sich jeder, der spenden möchte, zuvor kurz mit der Stadt in Verbindung setzt. Auf diesem Wege können wir abklären, ob wir noch Bedarf haben. So bringt keiner unnötig Gegenstände vorbei, die bereits in großer Masse vorhanden sind.“

Interessierte Bürger informieren sich dazu bitte über die Internet-Plattform „Arnsberg hilft“, die neben aktuellen Informationen zur Flüchtlingshilfe in der Stadt Arnsberg auch entsprechende Kontaktdaten für Fragen und Spendenwünsche nennt: http://www.arnsberg.de/zuwanderung/arnsberg-hilft/.

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