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Lehde transportiert 64-Tonnen-Betonfertigteil nach Winterberg

Dach für Talstation des neuen Sessellifts sorgt für Großeinsatz
Rückwärtsfahrt mit dem Tieflader am Zielort

Winterberg/Soest – Die Wintersport-Arena Sauerland rüstet sich mit der Unterstützung der J. Lehde GmbH für die kommende Skisaison auf: Am Winterberger Hang Büre-Herrloh wird ein neuer Sechser-Sessellift gebaut, der einen alten, kleineren Lift ersetzt. Das Traditionsunternehmen aus Soest hat für den Neubau der Talstation das rund 615 Quadratmeter große Dachtragwerk, bestehend aus insgesamt 31 Stahlbetonfertigträgern, geliefert und montiert. Eines der Bauteile bricht mit einer Länge von 28 Metern und gut 64 Tonnen Gewicht für Lehde jedoch alle Firmen-Rekorde. Die massive Ausführung ist nötig, damit später das Rondell des Skilifts am Spezialbauteil montiert werden kann. Mit Spezialtransportern und einem extra großen Kran werden die Teile am Donnerstag 15, Oktober 2015, spätabends nach Winterberg gebracht und vor Ort zusammenbaut.

„Das wird eine ganz schön spannende Sache“, schätzt Lehde-Geschäftsführer Martin Butz. „ Aufgrund des enormen Gewichts muss der Stahlbetonträger mit insgesamt vier Brückenkränen aus der Form gehoben und direkt auf den Spezialtransporter geladen werden. Vier Kräne haben wir für einen gemeinsamen Hub selten im Einsatz.“ Anschließend machte sich der überlange LKW kurz nach 22h über Nacht und mit Polizeibegleitung auf die gut 79 Kilometer lange Reise zur Baustelle in Winterberg. Aufgrund des besonderen Geländes vor Ort muss dann der Fahrer sein ganzes fahrerisches Können beweisen. Vom Kreisverkehr an den Ruhrquellen an, heißt es: 1,5 km Rückwärtsfahren bis zur Baustelle!

Dort nimmt am Freitagmorgen dann ein 400-Tonnen Spezialkran den 28 Meter langen Koloss an den Haken. Polier und Arbeiter checken, dass sich der Betonträger auch Millimeter genau an seiner Endposition befinden und fixieren sofort das tonnenschwere Bauteil. Die Montage der übrigen 30 Bauteile war bislang Routine für die erfahrenen Lehde-Mitarbeiter.

Über Lehde

Das Unternehmen wurde 1946 gegründet und machte sich zunächst als Spezialist für Betonfertigteile einen Namen. Inzwischen hat sich Lehde auch durch Architekturleistungen (Planung und Projektabwicklung) für Industriebauten eine umfangreiche Reputation erworben. Die Kompetenzen liegen in den Bereichen Beratung, Planen und Bauen sowie in der Herstellung von schlüsselfertigen Industriebauten und Betonfertigteilen. Das Unternehmen aus Soest (Westf.) befindet sich seit jeher in Familienbesitz und beschäftigt derzeit 120 Mitarbeiter.

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