Meschede – Schon in diesem Sommer soll am Hennesee geblockt, gebaggert und aufgeschlagen werden – und zwar auf dem Beachvolleyballfeld, das das Team des Integrierten Bau- und Betriebshofes (IBB) noch vor den Ferien in der Badebucht anlegen wird. Das Beachvolleyballfeld war eine Idee, die Mescheder Jugendliche im KreativWettbewerb „Take your chance“ entwickelt hatten. Und auch bei den weiteren Vorschlägen will die Stadt Meschede prüfen, ob – und gegebenenfalls wie – etwas umgesetzt werden kann.

„Die Ideen der Jugendlichen sollen auf keinen Fall in der Schublade verschwinden“, unterstreicht Meschedes Bürgermeister Uli Hess. Schritt für Schritt werden die Fachbereiche der Stadtverwaltung die Vorschläge, die aus dem Wettbewerb „Take your chance“ entstanden sind, auf eine Machbarkeit prüfen. Auch wenn sicherlich nicht alles Realität werde – „vielleicht gibt es ja einiges, was wir an unsere eigenen städtischen Projekte andocken können“, so Uli Hess. „150 junge Menschen haben sich Gedanken gemacht, was für die Kreis- und Hochschulstadt Meschede gut ist“, ergänzt auch Christina Henke vom Mescheder Stadtmarketing. Dies sei ein „Ideenpool“, mit dem man sich weiter beschäftigen könne – und müsse. „Letztlich zeigt es ja auch, dass den Jugendlichen Meschede wichtig ist und dass sie hier etwas mitgestalten möchten.“

Im KreativWettbewerb „Take your chance“ hatten die Jugendlichen zahlreiche Ideen für die Stadt Meschede entwickelt (Foto: Stadt Meschede).

Im KreativWettbewerb „Take your chance“ hatten die Jugendlichen zahlreiche Ideen für die Stadt Meschede entwickelt (Foto: Stadt Meschede).

Besonders erfreulich sei es, dass sich viele Ideen der jungen Menschen mit Orten beschäftigen, die man durch die heimischen Regionale-Projekte ohnehin weiterentwickele, so Uli Hess: „Für mich ist das ein Beleg, dass diese Plätze angenommen werden und auch bei Jugendlichen eine hohe Akzeptanz haben.“ Wichtig sei es nun, mit den Teilnehmern des Wettbewerbs und den jungen Menschen in Meschede generell weiter „im Dialog“ zu bleiben, betont der Bürgermeister.

Klar sei, dass sicher nicht jeder Vorschlag umsetzbar sei, der bei „Take your chance“ entwickelt worden ist, sagt Uli Hess: „Die Finanzen setzen dabei ebenso Grenzen wie eine technische Machbarkeit oder auch das Einbinden in städtische Konzepte.“ Trotzdem gelte es zu untersuchen, was sinnvoll in die Tat umgesetzt werden könne: „Gemeinsam sind vielleicht Dinge machbar, die eine Stadt allein nicht schultern kann.“ Letztlich gehe es aber darum, den Prozess, der mit dem KreativWettbewerb begonnen habe, nun weiterzuführen – Uli Hess: „Junge Menschen zeigen, dass sie sich für die Kreis- und Hochschulstadt interessieren. Wenn es uns gelingt, an dieser Stelle im Gespräch mit den Jugendlichen zu bleiben, ist dies auch ein Baustein, um Meschede für die Zukunft gut aufzustellen.“

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