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Name ist Programm: HochsauerlandChallenge mit Ex-Profi Olaf Ludwig

Veranstalter hoffen auf 400 Starter beim zweiten Jedermann-Rennen

Foto: Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH
Foto: Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH

Hochsauerlandkreis – „Streckentechnisch eines der schönsten Jedermann-Rennen in Deutschland.“ So lautete das Urteil von Kennern im Vorjahr. Am 27. und 28. Juni geht die HochsauerlandChallenge in die zweite Runde. Kein geringerer als Radsport-Legende Olaf Ludwig ist Organisator des durchaus anspruchsvollen Rennens. Der Olympiasieger von 1988 ist mitverantwortlich für die Wahl der Streckenführung.

Waren bei der etwas „spontan“ organisierten Premiere noch überschaubare 110 Fahrer am Start, so sind sich die Organisatoren sicher, dies nun deutlich toppen zu können. Auf 400 Meldungen wollen sie kommen. Starterplätze sind noch frei.

Aus zwei Rennen besteht das actionreiche Radsportwochenende. Und dafür scheuen die Veranstalter so gut wie keine Mühen. Für das Bergzeitfahren am Samstag aus dem Dörfchen Westfeld rauf zum Kahlen Asten lassen sie ein ganzes Tal sperren. 7,6 Kilometer geht es hinauf, nicht besonders viel. Aber die Strecke hat es in sich. 330 Höhenmeter gilt es zu überwinden, bis der zweithöchste Berg des Sauerlandes erklommen ist. Florian Vrecko und Carmen Burmeister waren die Sieger 2014. Deren Zeiten gilt es nun zu toppen.

Ein landschaftlich wunderschöner, welliger Rundkurs wartet am Sonntag auf die „Jedermänner“ und „Jederfrauen“. 52 Streckenkilometer mit 770 Höhenmetern umfasst die Tour im Städtedreieck Winterberg-Hallenberg-Medebach. Keine reinen Tempomacher, sondern Techniker und Taktiker sind hier gefragt. Start und Ziel ist der Marktplatz in Winterberg. Wer es sich zutraut, nimmt nach der ersten gleich die zweite Runde in Angriff. Als „anspruchsvoll, aber nicht zu schwer“, bezeichnet Olaf Ludwig den Kurs. „Ein Rennen, mit einem ganz eigenen Charakter, das im Wettkampfkalender hervorsticht.“

Auch auf diesen Kurs wollen die Veranstalter den Teilnehmern die bestmöglichen Fahrerlebnisse bieten. Dazu gehört ein aufwendiges Verkehrssicherungssystem mit begleitenden Straßensperrungen. Insgesamt 300 ehrenamtliche Helfer sind dabei im Einsatz.

Foto: Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH
Foto: Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH

Einige der Top-Ten-Fahrer des German Cycling Cups waren 2014 im Hochsauerland am Start. Entsprechend hoch war das Niveau an der Spitze. Nicht nur Sieger, wie Werner Grundkötter und Katharina Venjakob (lange Distanz) oder Christian Schmidt und Kathrin Teipen (Kurzstrecke), waren hochzufrieden mit dem Rennen. Doch auch Neulinge fühlten sich gut aufgehoben.

Dem soll die Veranstaltung am letzten Juniwochenende in nichts nachstehen. Dafür steht Olaf Ludwig mit seinem Namen ein. Für perfekt organisierte Rennen ist der Ex-Profi in der Szene bekannt. Nachdem er seine aktive Karriere an den Nagel gehängt hat, begann Olaf Ludwig Radrennen zu organisieren. Der Ex-Profi versteht sein Handwerk. Gold im Einzelrennen bei den Olympischen Spielen in Seoul, Tour-de-France-Etappensiege, Gesamtsieg beim Rad-Weltcup und unzählige weitere Erfolge stehen im sportlichen Lebenslauf des Ausnahmeathleten.

Die HochsauerlandChallenge begleitet ein Programm für die Zuschauer am Straßenrand und in der Winterberger City. Langweilig wird es denen garantiert nicht. Selbst am Sonntag haben die Geschäfte in der Winterberger Innenstadt geöffnet. Auch das ist nicht selbstverständlich bei einem Radrennen: Um den Start- und Zielpunkt herum gibt es eine reiche Auswahl an Cafés, Restaurants und Sonnenterrassen.

Die Anmeldung für die HochsauerlandChallenge läuft bereits. Im Internet unter www.ketterechts.eu finden sich zudem alle Informationen zur HochsauerlandChallenge.

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