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Arndt G. Kirchhoff als Wegbegleiter für Camino

Attendorn. Die Mitarbeiter des Camino-Caritas Hospizdienst, Hospiz und Palliativpflege in Attendorn, freuen sich, Arndt G. Kirchhoff, geschäftsführender Gesellschafter der Kirchhoff Gruppe, als zweiten offiziellen Wegbegleiter für Camino begrüßen zu können. Neben Lioba Albus, die diese Aufgabe 2009 übernommen hat, wurde dieses Mal bewusst ein ortsansässiger Unternehmer ausgesucht. „Lioba Albus ist viel unterwegs“, erklärte Uwe Beul, Leiter des Caritas-Zentrum Attendorn zu dem Camino gehört die Wahl,  „jetzt haben wir jemanden gebeten Wegbegleiter für Camino zu sein, der vor Ort ist.“ Mit Arnd G. Kirchhoff soll Camino und sein Angebot noch weiter bekannt werden.  „Als Unternehmer hat man zunächst die Aufgabe Geld zu erwirtschaften um Arbeitsplätze zu ermöglichen“, erklärte Kirchhoff seine Motivation, dieses Amt anzunehmen, „aber man hat als Unternehmen auch die Pflicht, sich in den Dienst der Gesellschaft zu stellen.“ Als Konzern gehöre zwar zurzeit vorrangig die Lebensphasen wie Schule, Ausbildung und Arbeitslebenszeit ins Interessengebiet, „aber wenn jemand Angehörige pflegen muss, steht uns seine Arbeitskraft nicht mehr zur Verfügung.“ So denke man auch hier über Angebote für die Beschäftigten nach. Auf der einen Seite gibt es den Kirchhoff Kindergarten, der den Beschäftigten bei der Betreuungsfrage der Kinder Entlastung verschafft, auf der anderen Seite denke man aber auch über Pflege- und Betreuungsangebote für Senioren nach. „Oftmals wird gerade dieser letzte Lebensabschnitt, wenn wir die Menschen zu Hause bis zu Tod begleiten, bei vielen im Bewusstsein ausgeblendet“, so Dagmar Langenohl von Camino. „Wer trägt schon gerne Themen wie Krankheit, Tod oder Trauer vor sich her? Aber genau hier wollen wir ansetzten und  unsere Arbeit bekannter machen.“

Uli Mertens, Leiter der Caritas-Station  zeigte sich erfreut durch die Zusage. „Wir brauchen jemanden, der in der Öffentlichkeit steht und unser Anliegen einer breiten Masse vermittelt. Aber wir brauchen auch dringend Spenden, damit wir unserer Arbeit auch weiterhin qualifiziert aufrecht halten können“. Arndt G. Kirchhoff versprach, sowohl Camino in der Öffentlichkeit zu vertreten, als auch bei der Spendenakquise mitzuhelfen.

 Wegbegleiter für Camino:

Camino bedeutet, mit hoher Einfühlung und Sensibilität dem sterbenden Menschen in seiner Ganzheitlichkeit zu begegnen, mit Respekt seine Wünsche zu beachten, seine Intimität zu schützen und ein helfendes Netz um ihn und seine Familie zu spannen, damit bis zuletzt ein würdevolles Leben in Geborgenheit möglich ist. Vieles von dem, was Camino leistet, lässt sich nur über Spenden finanzieren. Dabei ist der Dienst immer wieder auf Unterstützung und Solidarität angewiesen. Wegbegleiter unterstützen den Hospizdienst mit Spendenaufrufen, bei der Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern, mit Anwesenheit bei öffentlichen Auftritten, mit der Unterstützung der Mitarbeiter und durch die Nutzung ihrer eigenen Bekanntheit in der Öffentlichkeit für Hinweise auf den Hospizdienst.

 Ute Griese, Sarah Reuter, Dagmar Langenohl, Uwe Beul und Uli Mertens (v.l) freuten sich, dass sich  Arndt G. Kirchhoff (3.v.l) als offizielle Wegbegleiter des Camino zur Verfügung stellt.

Ute Griese, Sarah Reuter, Dagmar Langenohl, Uwe Beul und Uli Mertens (v.l) freuten sich, dass sich Arndt G. Kirchhoff (3.v.l) als offizielle Wegbegleiter des Camino zur Verfügung stellt.

 

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