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Attendorn schafft weiteren Wohnraum für Flüchtlinge

Wohncontainer in Petersburg und Gebäude in Papiermühle – Weitere Container geplant – Einwohnerversammlung in Kürze

Attendorn – Die Hansestadt Attendorn hat im Ihnetal für die weiterhin dramatisch ansteigende Zahl an zugewiesenen Flüchtlingen kurzfristig zusätzlichen Wohnraum geschaffen.

Vor einigen Tagen hat die Stadt Attendorn ein Gebäude in Papiermühle erworben, wo derzeit 15 Flüchtlinge untergebracht sind. Nunmehr wird auf dem Grundstück neben der Evangelischen Friedenskirche in Petersburg ein Wohncontainer aufgebaut.

In der Sitzung am vergangenen Mittwoch beschloss die Stadtverordnetenversammlung bei einem Essener Unternehmen die Anmietung dieses Wohncontainers, der zukünftig bis zu 20 Flüchtlinge aufnehmen wird. Das Grundstück in Petersburg wurde von der Evangelischen Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Das Grundstück wurde bisher als Kinderspielplatz genutzt. Dieser wird derzeit abgebaut und in unmittelbarer Nähe wieder neu aufgebaut.

Die Hansestadt Attendorn hat im Ihnetal für die weiterhin dramatisch ansteigende Zahl an zugewiesenen Flüchtlingen kurzfristig zusätzlichen Wohnraum geschaffen. Derzeit wird auf dem Grundstück neben der Evangelischen Friedenskirche in Petersburg ein Wohncontainer aufgebaut (Foto: Hansestadt Attendorn).
Die Hansestadt Attendorn hat im Ihnetal für die weiterhin dramatisch ansteigende Zahl an zugewiesenen Flüchtlingen kurzfristig zusätzlichen Wohnraum geschaffen. Derzeit wird auf dem Grundstück neben der Evangelischen Friedenskirche in Petersburg ein Wohncontainer aufgebaut (Foto: Hansestadt Attendorn).

Aufgrund des auch in Attendorn dramatisch ansteigenden Zustroms von Flüchtlingen werden auch diese beiden neuen Unterbringungsmöglichkeiten bei weitem nicht ausreichen. So musste das Wohnhaus in der Ihnestraße in Papiermühle unmittelbar nach dem Erwerb durch die Stadt von einem Tag auf den anderen mit einem enormen Kraftakt hergerichtet werden, um die 15 Flüchtlinge nicht buchstäblich auf der Straße stehen zu lassen.

Eine Entschärfung der Situation ist nicht in Sicht. Daher hat die Stadtverordnetenversammlung die Anschaffung weiterer Wohncontainer beschlossen, deren Standorte der Bevölkerung in Kürze mitgeteilt werden. Zudem appelliert die Stadt Attendorn weiterhin an die Bevölkerung, leerstehenden privaten Wohnraum zu melden, den die Stadt anmieten kann.

Angesichts der Vielzahl und der Kurzfristigkeit der einzelnen Maßnahmen sind weite Teile der Stadtverwaltung Attendorn derzeit ausschließlich mit dem Thema Asyl beschäftigt, so dass andere Arbeiten unerledigt bleiben.

In Kürze wird es eine Bürgerinformation geben, in der die Hansestadt Attendorn über die aktuelle Lage des Flüchtlingsstroms in Attendorn und die damit verbundene große Problematik der Wohnraumbeschaffung für Flüchtlinge informieren wird.

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