Siegen – Das Bündnis gegen Depression Olpe-Siegen-Wittgenstein lädt am kommenden Freitag, 20. September, von 9 bis 12 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung in die Aula des Lyz in Siegen ein. Prof. Dr. med. Said Moshref Dehkordy vom Gesundheitszentrum Wittgenstein referiert zum Thema: „Transkulturelle Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie im Zeitalter der Globalisierung“.

Depressive Störungen stellen ein kulturübergreifendes Erkrankungsbild dar, bei dem kulturspezifische Unterschiede bezüglich der Symptomschilderung, des Erklärungsmodells für die Beschwerden und der Behandlungserwartungen bestehen. So gilt in westlichen Kulturen die Störung des Affekts als Hauptmerkmal einer Depression, in anderen Kulturen jedoch können andere Symptome im Vordergrund stehen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit zu Gedankenaustausch und Diskussion. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Das Bündnis gegen Depression, ein bundesweiter spendenfinanzierter Zusammenschluss von im psychosozialen Bereich Tätigen und Interessierten, hat sich das Ziel gesetzt, durch periodische Veranstaltungen zu informieren, Ängste abzubauen und Barrieren zu verringern.

Nähere Informationen zum Bündnis gegen Depression gibt Dr. Ingeborg Küßner, Kreis Olpe (Telefon: 02761/81-734, E-Mail: i.kuessner@kreis-olpe.de) oder können dem Internet unter www.osw-gegen-depression.de entnommen werden.

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