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Drei weitere Container für Flüchtlinge in Attendorn

Wohncontainer für jeweils bis zu 50 Personen in Helden, Ennest und Donnerwenge – Bürgerversammlung am 22. Oktober in der Stadthalle

Attendorn – Die Hansestadt Attendorn schafft für die weiterhin dramatisch ansteigende Zahl an zugewiesenen Flüchtlingen zusätzlichen Wohnraum. So werden drei weitere Wohncontainer für jeweils bis zu 50 Personen angeschafft und in Helden, in Ennest sowie im Gewerbegebiet Donnerwenge aufgestellt. Über diese und weitere Punkte zum Thema „Flüchtlinge in Attendorn“ informiert die Hansestadt Attendorn in einer Bürgerversammlung am Donnerstag, 22. Oktober 2015, in der Stadthalle Attendorn.

Die Hansestadt Attendorn hat im Jahr 2015 bereits erhebliche Anstrengungen unternommen, um ihre bereits bestehenden Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge im Stadtgebiet deutlich zu erweitern. So wurde neben den bestehenden Einrichtungen „Altes Amtsgericht“, Containeranlage Hohler Weg, Osemundweg, Briloner Straße und in Röllecken im Laufe diesen Jahres zusätzlicher Wohnraum am Hohlen Weg, in Mecklinghausen und Lichtringhausen geschaffen.

Außerdem wurden Wohnungen der Wohnungsgenossenschaft für den Kreis Olpe angemietet. Dazu wurde vor kurzem auch eine ersteigerte Immobilie in Papiermühle zur Unterbringung von Flüchtlingen freigegeben. Vor einigen Tagen hat die Stadt Attendorn zudem mit den Vorarbeiten für den Aufbau eines Wohncontainers in Petersburg begonnen, der zukünftig bis zu 20 Flüchtlinge aufnehmen wird.

Die Zahl der derzeit durch die Bezirksregierung in der Rundturnhalle untergebrachten Flüchtlinge werden auf das Aufnahmekontingent der Hansestadt Attendorn angerechnet. Aus diesem Grunde erfolgen zur Zeit keine Neuzuweisungen nach Attendorn. Es ist jedoch aufgrund des weiterhin dramatisch hohen Zustroms von Flüchtlingen nach Deutschland in Kürze wieder mit einer großen Anzahl von Zuweisungen auch nach Attendorn zu rechnen. Da eine Entschärfung der Situation nicht in Sicht ist, hat die Stadtverordnetenversammlung die Anschaffung weiterer Wohncontainer beschlossen.

Die Hansestadt Attendorn schafft für die weiterhin dramatisch ansteigende Zahl an zugewiesenen Flüchtlingen drei weitere Wohncontainer für jeweils bis zu 50 Personen an (Foto: Hansestadt Attendorn).
Die Hansestadt Attendorn schafft für die weiterhin dramatisch ansteigende Zahl an zugewiesenen Flüchtlingen drei weitere Wohncontainer für jeweils bis zu 50 Personen an (Foto: Hansestadt Attendorn).

Diese werden Ende November 2015, Mitte Januar 2016 und Ende Februar 2016 im Bereich Lamfertweg/Bergkuhle in Ennest, im Gewerbegebiet Donnerwenge sowie an der Dorfstraße in Helden im zukünftigen II. Bauabschnittes des Baugebietes Drinker Schlaa aufgestellt.

Noch nicht endgültig abgeschlossen sind der Ankauf eines Hauses in Windhausen sowie des Forstamtes in Neu-Listernohl.

Weiterhin wird parallel der Ankauf von leerstehendem privatem Wohnraum geprüft. Einzelne Anmietungen und Belegungen werden auch hier in Kürze erfolgen. Die Hansestadt Attendorn bittet die Bevölkerung nach wie vor um Mithilfe bei der Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Es wird weiterhin dringend leerstehender Wohnraum gesucht, der von der Stadt Attendorn angemietet werden kann.

Über diese und weitere Punkte zum Thema „Flüchtlinge in Attendorn“ informiert die Hansestadt Attendorn in einer Bürgerversammlung am Donnerstag, 22. Oktober 2015, ab 19.30 Uhr in der Stadthalle Attendorn. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

Bürgermeister Christian Pospischil: „Das Thema Wohnraum für Flüchtlinge ist ein zentrales Thema bei der Aufnahme von Asylbewerbern, welches uns in unserer Stadt gemeinsam gelingen muss. Die Stadtverwaltung Attendorn und die Attendorner Bevölkerung stellen die nötige Hilfsbereitschaft seit Monaten eindrucksvoll unter Beweis. Die Integration der Flüchtlinge kann aber nur gelingen, wenn die Kommunen nicht mit dieser Aufgabe überlastet werden, und wenn der Zuzug geregelter als in den letzten Wochen erfolgt. Geht es weiter wie in den letzten Wochen, ist der Kollaps der Kommunen – auch der Stadt Attendorn – nur eine Frage der Zeit.“

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