Olpe – Im Kreis Olpe gibt es insgesamt 29 Männer und Frauen, die als Kinderschutzfachkräfte ausgebildet und tätig sind. Die Mitarbeiter in Kindertageseinrichtungen und Jugendfreizeitstätten in allen Städten und Gemeinden des Kreises sowie des Jugendamtes wollen mit ihrer beruflichen Erfahrung, dem Wissen aus der Zusatzausbildung und ihrem Engagement dazu beitragen, den Kinderschutz im Kreis Olpe weiter zu verbessern.

Die Kinderschutzfachkräfte, die im Arbeitskreis Kinderschutz zusammenarbeiten, treffen sich regelmäßig, um insbesondere Erfahrungen auszutauschen und anhand von konkreten Fällen voneinander zu lernen. Bei der jüngsten Zusammenkunft wurde zudem das Thema „Kultursensibles Fallverstehen im Kinderschutz“ behandelt. Dabei wurden die Teilnehmer beispielsweise dafür sensibilisiert, bei der Beurteilung eines Umfeldes auch unterschiedliche kulturelle Einflüsse zu bedenken.

Entscheidend ist nämlich, das Gefährdungsrisiko bei Kindeswohlgefährdung richtig einzuschätzen, da Kinderschutz häufig ein Balancieren zwischen Kindeswohl und Elternrecht, zwischen Prävention und Intervention, zwischen zu viel und zu wenig, zwischen zu früh und zu spät ist. In diesem Bereich engagieren sich die Kinderschutzfachkräfte als Ansprechpartner in den Belangen des Kinderschutzes. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.kreis-olpe.de.

Kinderschutzfachkräfte im Kreis Olpe bei ihrem jüngsten Treffen in der Kolping-Familienferienstätte in Olpe (Foto: privat).

Kinderschutzfachkräfte im Kreis Olpe bei ihrem jüngsten Treffen in der Kolping-Familienferienstätte in Olpe (Foto: privat).

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