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Notunterkunft in Olpe in Betrieb

Olpe – Die Notunterkunft in der Kreissporthalle in Olpe ist seit vorgestern in Betrieb. Zwei Busse mit 103 Flüchtlingen erreichten am Abend die Kreisstadt. Empfangen wurden die überwiegend aus Syrien stammenden Menschen von haupt- und ehrenamtlichen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und des Technischen Hilfswerks. Auch ehrenamtlich tätige Dolmetscher und Ärzte sowie Mitarbeiter der Kreisverwaltung sorgten für die Aufnahme und Erfassung der Flüchtlinge.

Untergebracht sind die Familien und die Einzelpersonen, zu denen auch einige Minderjährige gehören in der Sporthalle, die mit 100 Doppelstockbetten ausgestattet und durch Sichtschutzwände unterteilt ist, um ein wenig Privatsphäre zu ermöglichen. Betreiber der Einrichtung ist der Kreisverband Olpe des DRK, der dafür sorgt, dass die Flüchtlinge verpflegt und mit dem Notwendigsten ausgestattet werden.

In den kommenden Wochen werden die Menschen registriert, medizinisch untersucht, geimpft und geröntgt, um Tuberkuloseerkrankungen frühzeitig zu erkennen. Nach Abschluss des vermutlich zwei bis drei Wochen dauernden Verfahrens werden die Flüchtlinge in eine Zentrale Unterbringungseinrichtung verlegt.

Bereits seit einer Woche sind 150 Menschen überwiegend aus Syrien, Irak, Eritrea, Marokko, und vom Balkan in der Attendorner Rundturnhalle untergebracht. Auch diese Notunterkunft wird vom DRK-Kreisverband Olpe betrieben.

Notunterkunft Olpe: Blick in den noch nicht belegten Teil der Halle (Foto: Kreis Olpe).
Notunterkunft Olpe: Blick in den noch nicht belegten Teil der Halle (Foto: Kreis Olpe).

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