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Olpe: Marianne Frielingsdorf sorgte bei der Kräuterwanderung für Begeisterung

Indianer-Verband und der feuermachende Zunderschwamm

Olpe. Sehr gut besucht war die Kräuterwanderung mit der Expertin Marianne Frielingsdorf, die die Kreisstadt Olpe vor einigen Tagen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Olpe biologisch“ angeboten hatte.

Marianne Frielingsdorf (l.) zog die Teilnehmer der zweistündigen Kräuterwanderung durch die Kreisstadt Olpe in ihren Bann.

Die 45 Teilnehmer ließen sich von Marianne Frielingsdorf in die faszinierende Welt der Kräuter entführen. Die Kräuterexpertin aus Lindlar im Bergischen Land wusste die Teilnehmer während der gut zweistündigen Kräuterwanderung mit allerhand Wissenswertem rund um die heimischen Kräuter zu begeistern.

Auch die teilnehmenden Kinder staunten nicht schlecht. So legte sie einem Mädchen einen „Indianer-Verband“ mit zerriebenem Spitzwegerich um, der mit einem Grashalm am Finger befestigt wurde. „Damit können kleinere Wunden oder Brennesselstiche behandelt werden“, so die „Kräuterhexe“, wie Marianne Frielingsdorf respektvoll genannt wird.

In den letzten Jahren wurde der Bärlauch als Knoblauchersatz sehr bekannt. Marianne Frielingsdorf informierte darüber, dass aber auch die Knoblauchsrauke einen knoblauchähnlich-würzigen Geschmack hat und die Blätter, Blüten und Samen essbar sind. Des Weiteren ging sie auf die blutreinigende Wirkung des Löwenzahns und auf den Zunderschwamm ein. Mit diesem Pilz wurde in früheren Jahren Feuer gemacht.
Da die Veranstaltung für alle Sinne gedacht war, „servierte“ Marianne Frielingsdorf noch ein spezielles Gericht. So ließen sich die Teilnehmer verschiedene Kräuter schmecken, die sie zuvor auf der Wiese frisch gepflückt hatten. Den passenden Tipp gab es von der Kräuterfachfrau dazu: „Geben Sie doch mal verschiedene Wildkräuter wie Brennessel, Sauerampfer, Wiesenschaumkraut, Weidenröschen, Löwenzahn, Vogelmiere, Wiesenknöterich oder Knoblauchsrauke zu einem Kopfsalat. Einfach die größeren Blätter zerkleinern und unter den Salat mengen.“

Dazu empfahl Marianne Frielingsdorf eine Marinade aus Honig, Essig, Öl, Salz und Pfeffer. „Mit viel Schnittlauch oder Bärlauch würzen und mit Blüten von Löwenzahn, Bärlauch oder Gänseblümchen dekorieren“, so die Expertin aus Lindlar.

Nach der kurzweiligen Veranstaltung spach eine Teilnehmerin wohl allen aus der Seele: „Das war eine tolle Veranstaltung für meine Familie und mich. Die zwei Stunden gingen viel zu schnell rum. Marianne Frielingsdorf muss unbedingt wiederkommen.“
Weitere Informationen zur Veranstaltung und eine Übersicht über alle noch ausstehenden Veranstaltungen von „Olpe biologisch 2010“ gibt es auf der Homepage www.olpe-biologisch.info.

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist parteilos und Herausgeber der Südwestfalen-Nachrichten und schreibt über Vereine, Menschen, Tourismus und die Wirtschaft. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist erreichbar unter: [email protected]

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