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Innovationspreis für das Marienkrankenhaus

Soest – Ein fortschrittliches Projekt des Marienkrankenhauses fand jetzt bundesweite Anerkennung: Das Krankenhaus hat ein computergestütztes Controlling-System eingeführt, das hilft, das Krankenhaus wirtschaftlich sicher auf Kurs zu halten. Hierfür wurde das Marienkrankenhaus mit dem Förderpreis für Innovationen im Gesundheitswesen (2. Platz) ausgezeichnet.

Quelle: Katholischer Hospitalverbund Hellweg
Quelle: Katholischer Hospitalverbund Hellweg

Der Deutsche Verein für Krankenhaus-Controlling (DVKC) hatte zum Wettbewerb aufgerufen. Das Marienkrankenhaus bewarb sich mit einem fortschrittlichen Projekt, das seit Kurzem die Arbeit des Controllings erfolgreich unterstützt. Im Marienkrankenhaus wurde das moderne Steuerungsmodul unter dem Namen „MKH-Navigator“ vor einem Jahr eingeführt.

Der MKH-Navigator, initiiert durch den Kaufmännischen Direktor Dr. Nicolas Krämer, ist das Produkt einer engen und intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Controlling und der EDV des Hauses.

Die Projektleitung hatte Tobias Franke inne mit Unterstützung von Hermann-Josef Dregger aus dem Controlling. Seitens der EDV-Abteilung setzten Matthias Kloos (Leitung) und Björn Morawitz das Projekt um. Im Bereich des Working Capital Managements (DRG-Runden) begleitete Anika Leuthardt den Prozess. Beide Abteilungen haben maßgeblich die Umsetzung des Projektes getragen. Stellvertretend für diese herausragende Leistung seiner am Projekt beteiligten Mitarbeiter nahm Dr. Nicolas Krämer den Preis beim 21. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag entgegen.

Hinter dem MKH-Navigator steckt eine fortschrittliche Softwarelösung, die Leistungs-, Kosten-, Personal- und Prozessdaten intelligent miteinander verknüpft. Ein besonderer Vorteil in der Praxis ist, dass eine betriebswirtschaftlich ganzheitliche Betrachtung für die Klinikleitung tagesaktuell möglich ist und eine größtmögliche Transparenz bietet – auch für die Abteilungsleitungen. Damit gibt der MKH-Navigator kurzfristig Auskunft über den Ist-Zustand einer Fachabteilung oder des Gesamthauses – und das auf eine optisch besonders strukturierte Art und Weise. Die Interpretation der verschiedensten Kennzahlen erleichterte es dem Management, Handlungsalternativen zur Effizienzsteigerung abzuleiten.

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