Möhnesee – Der Ruhrverband baut auch in diesem Jahr seine Waldbestände rund um den Möhnesee weiter um. Zu diesem Zweck wird überall dort, wo Käferbefall oder Windwurf die bisher dominierenden, aber nicht standortgerechten Fichtenbestände dezimiert haben, mit Baumarten wie Trauben- und Stieleichen, Buchen, Hainbuchen, Linden, Eschen und Erlen wieder aufgeforstet. Auch lichte Fichtenbestände werden durch schattentolerante Arten ergänzt und aufgewertet. Insgesamt hat der Ruhrverband im Monat März rund 17.000 Bäume am Möhnesee angepflanzt.

Die standortgerechten Baumarten haben einen positiven Effekt auf die Qualität des aus den Wäldern in den Möhnesee abfließenden Wassers. So leistet der Ruhrverband einen Beitrag zur Steigerung der Gewässergüte. Auch das Landschaftsbild rund um den für Tourismus und Naherholung bedeutenden Anziehungspunkt profitiert von den Maßnahmen: Am Südufer etwa werden die Eichen, die jüngst aus Verkehrssicherungsgründen gefällt werden mussten, durch junge Eichen sowie durch Kirschbäume ersetzt, deren Blüte im Frühling die Attraktivität des Randwegs in den kommenden Jahren deutlich steigern wird.

Der Ruhrverband appelliert an alle Besucher des Möhnesees, Rücksicht auf die neu angepflanzten Bäume zu nehmen. „Bei der Anpflanzung haben wir darauf geachtet, dass zwischen den Stämmlingen ausreichend Platz zum Rasten und Sonnenbaden bleibt“, so Arne Heck, stellvertretender Leiter des Forstreviers Möhnesee. „Jetzt müssen wir darauf vertrauen, dass die Bäume in Ruhe gelassen werden und ungestört wachsen können.“

Die neuen Stämmlinge am Randweg des Möhnesees sollen ungestört wachsen können (Foto: Ruhrverband).

Die neuen Stämmlinge am Randweg des Möhnesees sollen ungestört wachsen können (Foto: Ruhrverband).

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