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Sprachförderprogramm für Kinder mit Zuwanderungsgeschichte gestartet

Lippstadt – Das Sprachförderprogramm „Rucksack Grundschule“ richtet sich an Kinder mit Zuwanderungsgeschichte des ersten bis vierten Grundschuljahrganges sowie an ihre Eltern. Es verbindet Regelunterricht mit herkunftssprachlichem Unterricht und Elternbildung. Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Soest startete dieses Programm jetzt in der Grundschule an der Pappelallee in Lippstadt, und zwar für russischsprachige Eltern.

Wie kann ich mein Kind spielerisch so unterstützen, dass es gut auf den Unterricht vorbereitet ist und gleichzeitig noch seine Mehrsprachigkeit gefördert wird? Dieser Frage stellt sich die vor Ort gegründete Elterngruppe. Antworten bietet das Rucksack-Programm: Durch die Parallelisierung der Inhalte im Regelunterricht und Herkunftssprachlichen Unterricht sowie der zusätzlichen Förderung durch die Eltern in Russisch oder Deutsch erhält das Kind vielfältige Unterstützung. Außerdem steht in jedem Treffen die Kontaktlehrperson, in diesem Fall Schulleiterin Bettina Pichmann selbst, für die Eltern zur Verfügung und beantwortet aktuelle Fragen, die den Eltern unter den Nägeln brennen.

Wie kann ich mein Kind spielerisch so unterstützen, dass es gut auf den Unterricht vorbereitet ist und gleichzeitig noch seine Mehrsprachigkeit gefördert wird? Dieser Frage stellt sich die im Rahmen des Sprachlernprogramms „Rucksack Grundschule“ an der Grundschule an der Pappelallee in Lippstadt gegründete Elterngruppe. Ziel ist ein tragfähiges Netzwerk, was auch bei diesem spielerischen Umgang mit einem Wollknäuel deutlich wird. Hinten rechts im Bild: Elena Seewald, Elternbegleiterin im Rucksack-Programm (Foto: Linda Kratzel/Kreis Soest).
Wie kann ich mein Kind spielerisch so unterstützen, dass es gut auf den Unterricht vorbereitet ist und gleichzeitig noch seine Mehrsprachigkeit gefördert wird? Dieser Frage stellt sich die im Rahmen des Sprachlernprogramms „Rucksack Grundschule“ an der Grundschule an der Pappelallee in Lippstadt gegründete Elterngruppe. Ziel ist ein tragfähiges Netzwerk, was auch bei diesem spielerischen Umgang mit einem Wollknäuel deutlich wird. Hinten rechts im Bild: Elena Seewald, Elternbegleiterin im Rucksack-Programm (Foto: Linda Kratzel/Kreis Soest).

Elternbegleiterin Elena Seewald, die selbst in Russland als Grundschullehrern tätig war und durch ihre Kinder die beiden Schulsysteme kennt und die Elterngruppe leitet, packt erst einmal alle Erwartungen der Eltern an die Schullaufbahn ihres Kindes „in einen Rucksack“. Aber erst wenn die Schulleitung, die Klassenlehrerin, der Lehrer für Herkunftssprachlichen Unterricht, das Kommunale Integrationszentrum und natürlich die Eltern gemeinsam an einem Strang ziehen, entsteht ein tragfähiges Netzwerk im Sinne des Rucksack-Programms.

Die Eltern treffen sich ab dem 22. Oktober 2014 jeden Mittwoch für zwei Schulstunden. Um auch berufstätigen Eltern die Teilnahme zu ermöglichen, finden die Treffen immer um 15.30 Uhr statt. Für die Kinderbetreuung in dieser Zeit ist gesorgt. Weitere interessierte Eltern mit Russischkenntnissen und Kindern in der ersten Klasse der Grundschule an der Pappelallee sind willkommen.

Die Grundschule an der Pappelallee in Lippstadt ist eine von zwei Piloteinrichtungen, mit denen das Kommunale Integrationszentrum Kreis Soest Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen hat. Mit im Boot ist auch der Kindergarten bzw. das Familienzentrum „Bullerbü“ in Lippstadt. Dort kommt „Rucksack Kita“ zum Einsatz. Langfristig soll das Programm auf weitere Einrichtungen und Schulen im Kreisgebiet ausgeweitet werden.

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