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Baubeginn für industriekulturellen Spielplatz in Barendorf

Ein Projekt von WasserEisenLand

Iserlohn – Im Rahmen des Regionale-Projektes „WasserEisenLand – Industriekultur in Südwestfalen“ entstehen neue Energie- und Technikspielplätze. Neben der „Erlebniswelt Kleine Luise“ in Balve-Wocklum (Wocklumer Hütte) kann jetzt der Bau des „Nadelparcours“ in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf starten.

Beim offiziellen Baubeginn am Mittwoch, 8. Juli, stellten Bürgermeister und Kulturressortleiter Dr. Peter Paul Ahrens, Museumsleiter Gerd Schäfer, Torsten Tölle vom Planungsbüro „BSL, Boyer Schulze Landschaftsarchitekten Duisburg/Soest“ sowie Thorsten Grote von der Abteilung Stadtentwicklung und Freiraumplanung das Projekt vor.

Der vom Planungsbüro BSL entworfene industriekulturelle Spielplatz wurde aus insgesamt vier Entwürfen ausgewählt, da er die musealen Gegebenheiten Barendorfs optimal aufgreift und durch die kindgerechte Darstellung der historischen Technik der Nadelherstellung überzeugte.

 Bürgermeister und Kulturressortleiter Dr. Peter Paul Ahrens (l.) und Museumsleiter Gerd Schäfer mit dem künftigen „Ziel“ des Nadelparcours: Das bekletterbare Kamel wird, in Anlehnung an das biblische Gleichnis, vor einer riesigen Nadel stehen (Foto: Stadt Iserlohn).
Bürgermeister und Kulturressortleiter Dr. Peter Paul Ahrens (l.) und Museumsleiter Gerd Schäfer mit dem künftigen „Ziel“ des Nadelparcours: Das bekletterbare Kamel wird, in Anlehnung an das biblische Gleichnis, vor einer riesigen Nadel stehen (Foto: Stadt Iserlohn).

Auf dem als „Nadelparcours“ konzipierten Spielplatz können die Kinder auf spielerische Art und Weise den aufwändigen Entstehungsprozess einer Nadel nacherleben. Von einer großen Spule mit aufgerolltem Draht aus balanciert man über Seile zu verschiedenen Spielgeräten. Je weiter man den Parcours durchläuft, desto dünner werden die Seile und desto schwieriger wird das Balancieren. Die letzte Station symbolisiert die Entstehung des Nadelöhrs: über ein Klettergerüst in Form eines Nadelhaufens gelangen die Kinder zu einer Rutsche und rutschen durch das Nadelöhr. Am Ende der Spielstrecke „wartet“ ein bekletterbares Kamel, das vor einer Nähnadel steht.

Die Kosten für Spielgeräte und Garten- und Landschaftsbau betragen rund 84 000 Euro. Die Planungskosten lagen bei 21 500 Euro. Finanzell gefördert wird die Maßnahme im Rahmen des Projekts „WasserEisenLand/Technik- und Energiespielplätze für Südwestfalen“ der Regionale 2013 mit Bundes- und Landesmitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“.

Der industriekulturelle Spielplatz soll neue Zielgruppen erreichen und einen weiteren Impuls für die Attraktivität und die (spiel-)pädagogische Arbeit in Barendorf bieten. Kinder und Jugendliche können hier zum Beispiel im Rahmen von Museumsbesuchen oder der begleitenden museumspädagogischen Arbeit spielerisch an das Thema “Technik” herangeführt werden.

Wenn die Arbeiten planmäßig verlaufen, wird der industriekulturelle Spielplatz in Barendorf Ende Juli fertiggestellt sein. Für Rückfragen zum Bauvorhaben steht Wolf Hundeloh von der Abteilung Stadtentwicklung und Freiraumplanung unter der Telefonnummer 02371/217-2813 oder unter [email protected] zur Verfügung.

Hier entsteht das Klettergerüst, von dem eine Rutsche durch ein „Nadelöhr“ führen wird (Foto: Stadt Iserlohn).
Hier entsteht das Klettergerüst, von dem eine Rutsche durch ein „Nadelöhr“ führen wird (Foto: Stadt Iserlohn).

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