Textautor: Kai Krause/FDP Meinerzhagen

Meinerzhagen – Neben der Verabschiedung des städtischen Etats für 2016 standen unter anderem auch die Gebührenordnung für die Abfall- & Abwasserbeseitigung auf dem Plan. Diese Punkte waren unstrittig, jedoch werden auch in dieser Stelle die Meinerzhagener Bürgerinnen und Bürger im Bereich der minimal belastet. Eine höhere Steigerungsrate konnte nur umgangen werden in dem auf rund 215.000€ aus der Gebührenausgleichsrücklage entnommen wird.

Ein bisschen höher kochten die Gemüter in den Reihen der CDU Fraktion jedoch als es um den Austritt aus dem Zweckverband Biggesee-Listersee ging. Den Austritt aus allein monetären Gesichtspunkten zu sehen reicht jedoch zu kurz. Die Stadt Meinerzhagen ist seit dem Jahr 2011 Mitglied in diesem Zweckverband. Eine kritische Betrachtung nach knapp 4 Jahren ist dann dieser Stelle durchaus sinnvoll. Die jährlich rund 22.000€ Mitgliedbeitrag haben faktisch für die Stadt Meinerzhagen keinen Mehrwert gebracht. Veranstaltungen und Investitionen sind seit 2011 ausschließlich auf dem Gebiet des Kreis Olpe durchgeführt worden. Touristisch wird Meinerzhagen durch diesen Austritt aus der Beteiligung von 10% definitiv keinen Nachteil haben, denn die Mitgliedschaften im Touristikverband Sauerland und im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge, sowie dem Kulturverbund der Städte Oben an der Volme sind nur 3 Aspekte die diesen Austritt auffangen können. Vielmehr sollte man die Kräfte bündeln und nicht künstlich die verschiedenen Touristikverbände in Konkurrenz setzen. Den Jahresbeitrag von 22.000€ kann man so entweder sparen und so zum Abbau der 63,3 Millionen Euro Schulden beitragen, oder wenn es der Bürgerwille ist gleich in unsere Baderegion an der Listertalsperre investieren. Investitionen wie neue Stege in Hunswinkel und in Windebruch sind bereits beschlossene Sache.

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