Märkischer Kreis (pmk) – Mit seinen drei kreiseigenen Museen, der Burg Altena, dem Deutschen Drahtmuseum sowie der Luisenhütte in Balve-Wocklum beteiligt sich der Märkische Kreis am Sonntag am Tag des offenen Denkmals.

„Handwerk, Technik Industrie“ – so lautet in diesem Jahr das Motto für den Tag des offenen Denkmals, der am Sonntag, 13. September, stattfindet. Der Märkische Kreis beteiligt sich mit den Museen der Burg Altena, dem Deutschen Drahtmuseum und der Luisenhütte in Balve-Wocklum. Alle drei Kreismuseen haben Bezüge zu diesem Thema und bieten kostenlose Sonderführungen an.

Auf der Burg Altena gibt es um 12, 14 und 16 Uhr unter dem Motto „Wasser und Eisen“ einen Überblick über die Industriegeschichte der Region. Die Führung informiert sachkundig über frühe Verhüttungsformen in Rennfeueröfen und Floßöfen, die breite Produktpalette der Schmiede oder den Wandel vom Handwerk zur Industrie. „Vom Kettenhemd zum Supraleiter“ heißt im Deutschen Drahtmuseum. Bei den Führungen um 14 und um 16 Uhr stehen neben der Drahtherstellung auch die vielfältigen Produkte aus Draht im Mittelpunkt.

Ein Industriedenkmal von nationaler Bedeutung ist die Luisenhütte in Balve-Wocklum. Hier ist ein komplettes Hüttenensemble erhalten geblieben, der Hochofen wurde mit Holzkohle befeuert. Die Führungen um 14 und 16 Uhr begeben sich auf die Spur des Eisens, der Rundgang folgt dem Weg der Rohstoffe durch die Anlage. Alle drei Museen haben am 13. September wie an jedem Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist am Tag des offenen Denkmals frei.

Ein kostenlosen Blick in die Luisenhütte ist am Tag des offenen Denkmals möglich (Foto: pmk).

Ein kostenlosen Blick in die Luisenhütte ist am Tag des offenen Denkmals möglich (Foto: pmk).

Mehr als 7.700 historische Baudenkmale, Stätten und Parks können neugierige Besucher deutschlandweit an diesem Tag erleben. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aus Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit. Aus dem Märkischen Kreis sind auch noch dabei: die Kasbergmühle in Balve-Langenholthausen, der Ahe Hammer in Herscheid, der Bismarckturm in Iserlohn, das Burgarchiv Varnhagensche Bibliothek in Iserlohn, die Westfälische Metallwarenfabrik Christophery in Iserlohn, das Bakelitmuseum im Alten Amtshaus in Kierspe, die historische Brennerei in Kierspe-Rönsahl, die Margarethenkirche in Kierspe, das Reidemeisterhaus Voswinkel in Kierspe-Vollme, die Rhadermühle in Kierspe, der Schleiper Hammer in Kierspe und die Ev. Christuskirche in Plettenberg.

Das aktuelle bundesweite Programm ist unter www.tag-des-offenen-denkmals.de einsehbar. Dort kann man sich alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenstellen. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit.

Spezielle Führungen werden auch im Deutschen Drahtmuseum in Altena angeboten (Foto: pmk).

Spezielle Führungen werden auch im Deutschen Drahtmuseum in Altena angeboten (Foto: pmk).

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