Stadt Menden

“Kinshasa Symphony” – Ein Film über eine Stadt in Afrika, ihre Bewohner und ihre Musik – In der letzten Frühjahrsveranstaltung im Lila Salon, am Dienstag, den 28. Mai 2013 um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Vincenz sehen die Besucher den preisgekrönten Dokumentarfilm von Claus Wischmann und Martin Baer.

Foto: Kinshasa Symphony

Foto: Kinshasa Symphony

Der Film zeigt Frauen und Männer in einer der chaotischsten Städte der Welt, die eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens aufbauen: ein Symphonieorchester. Ein Porträt über den Kongo, über die Menschen und über die Musik. In völliger Dunkelheit spielen 200 Orchestermusiker und -musikerinnen Beethovens Neunte – „Freude schöner Götterfunken“. Ein Stromausfall wenige Takte vor dem letzten Satz.

Probleme wie dieses sind noch die kleinste Sorge des einzigen Symphonieorchesters in Zentralafrika. In den fünfzehn Jahren seiner Existenz haben die Musiker und Musikerinnen zwei Putsche, mehrere Krisen und einen Krieg überlebt. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Doch da ist die Konzentration auf die Musik und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Jutta und Jens Haasen aus Hagen, deren Schwiegersohn Pascal Capitolin als Toningenieur an der Entstehung des Films mitgewirkt hat, werden für ein anschließendes Gespräch anwesend sein.

Die Pfarrerin Ruth Hansen, Frauenarbeit im evangelischen Kirchekreis Iserlohn, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Menden, Heike Berkes und das Frauenkino der KFD Menden laden ins Pfarrheim St. Vincenz, Pastoratstr. 18 in Menden ein, um im Lila Salon Themen aufzugreifen, die Frauen (und manchmal auch Männer) bewegen.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Hausfrauenbund Menden, der Evangelischen Kirchengemeinde, der Städtischen Musikschule und der Dorte-Hilleke-Bücherei Menden und ist eine Kooperation mit dem Frauenkino der KFD, Menden. Der Eintritt an diesem Abend ist frei. Es wird um eine Spende für die Arbeit des Orchesters gebeten. Imbiss entfällt!!.

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