(PSL) – Nur einige Splitter einer detonierten Bombe fand die vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg beauftragte Fachfirma am Dienstag am ersten Blindgänger-Verdachtspunkt „Am Brügger Bahnhof“. Stück für Stück wurde am Vormittag das Erdreich um den Verdachtspunkt abgetragen.

Am ersten Verdachtspunkt trug der Bagger der Fachfirma Tauber Stück für Stück das Erdreich ab. Foto: Marit Schulte / PSL

Ein weiterer Verdachtspunkt liegt direkt im Lauf der Volme. Aufgrund des relativ hohen Wasserstandes, konnte der Bagger der Fachfirma das mit Schotter aufgeschüttete Flussbett aber am Dienstag nicht befahren. Gemeinsam mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst soll nun ein neuer Termin abgestimmt werden – in enger Koordination mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Ufermauer. Sobald ein Datum für die Arbeiten an dem zweiten Verdachtspunkt steht, wird die Bevölkerung über die Medien informiert. Dies wird voraussichtlich Anfang Juni der Fall sein.

Die Untersuchungen sind im Zusammenhang mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Ufermauer an der Straße „Am Brügger Bahnhof“ erforderlich. Dort wurde kürzlich im Zuge einer Luftbildauswertung und anschließenden Sondierungsbohrung ein Verdacht auf einen Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg festgestellt.

Quelle: Stadt Lüdenscheid

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de

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