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Nutzung von Erdwärme für private Haushalte

Kostenlose Infoveranstaltung am Dienstag, 28. Oktober 2014

Lüdenscheid (pmk) – Die Nutzung von Erdwärme spielt bei regenerativen Energien zunehmend eine Rolle. In rund 25 Prozent der neu gebauten Einfamilienhäuser werden inzwischen sogenannte oberflächennahen Geothermiesysteme wie Wärmepumpen oder Kraft-Wärme-Kopplung eingebaut, so der Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE) – Tendenz steigend. Die Veranstaltung “Oberflächennahe Geothermie – Nutzungsmöglichkeiten” am 28. Oktober um 16 Uhr im Lüdenscheider Kreishaus geht den Fragen nach, wer Geothermie zur Beheizung seines Hauses oder zur Stromerzeugung nutzen kann und welche Kosten dabei anfallen.

Erdwärme hat gegenüber der Nutzung anderer erneuerbarer Energien deutliche Vorteile. Die technischen Möglichkeiten reichen von der Versorgung einzelner Einfamilienhäuser mittels oberflächennaher Erdwärme bis hin zur Nutzung von Temperaturen deutlich über 100°C aus größeren Tiefen zur Versorgung großer Energieabnehmer. Auch im Märkischen Kreis liegt ein ungenutztes Potential für diese Art der Beheizung oder der Stromerzeugung. Bisher gibt es erst gut 700 Erdwärmesonden.

Die Vorträge vermitteln Grundlagen, zeigen das geothermische Potential in der Region auf und erläutern die praktische Durchführung einer Erdbohrung mit Installation einer Wärmepumpe. Als Referenten konnten Leonhard Thien (Netzwerk Geothermie NRW), Frank Hermes (Otto Schubert GmbH – Geothermiebohrungen) und Jens Vogel (Viessmann Werke GmbH & Co. KG) gewonnen werden. Zur besseren Planung bittet die Klimaschutzbeauftragte des Märkischen Kreises, Petra Schaller, unter Telefon: 02351/966-6361 oder per E-Mail: [email protected] um Anmeldung bis zum 23. Oktober. Die Teilnahme ist kostenlos.

Vom 27. Oktober bis zum 7. November 2014 läuft übrigens auch eine Ausstellung zum Thema “Unser Haus spart Energie – gewusst wie” im Foyer des Kreishauses während der Öffnungszeiten. Hier werden in sechs Themenhäusern sowohl die Möglichkeiten der Nutzung von Erneuerbaren Energien als auch Tipps zur Dämmung, zur Sanierung und zur Energieeinsparung gegeben. Ein Besuch der Ausstellung bietet sich im Vorfeld der Informationsveranstaltung an.

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