Mittelstand-Nachrichten

Die Macht der Daten: Erfolgsfaktoren für private Marktplätze im App-Marketing

Transparenz und Kontrolle sind zwei der am häufigsten genannten Herausforderungen für das Kaufen und Verkaufen mobiler Werbeflächen. Private Marktplätze widmen sich dieser Thematik und erlauben es darüber hinaus, sehr spezifische Zielgruppen über individuelle Publikumsdaten anzusprechen. Aufgrund der zahlreichen Vorteile für Werbende und Publisher werden sie als nächste Stufe des effizienten digitalen und mobilen Werbens gehandelt. Ein privater Marktplatz, in Englisch “Private Marketplace” und auch PMP genannt, kann nur per Einladung besucht werden. Premium-Publisher können ihr Ad-Inventar hier einer ausgewählten (oder spezifischen) Gruppe von Marken und Werbenden präsentieren. Durch die Kontrolle darüber, welche Marken im Ad-Inventar angezeigt werden, können sich Publisher gezielt auf die Interessen der Konsumenten fokussieren und garantieren somit den angestrebten Erfolg für den entsprechenden Deal. Darüber hinaus können Marken sich die exakte Platzierung ihrer Ads aussuchen. Ein enormer Vorteil, da besonders die Ungewissheit über die Platzierung und die damit verbundene schlechte Vorhersehbarkeit der Effizienz von Anzeigen im modernen Media Buying ein großes Problem darstellt. Durch diese Vorzüge ist der durchschnittliche CPM der Deals wesentlich höher, da Marken bereit sind, Premium-Preise zu zahlen. Und die Investition lohnt sich für sie: Über private Marktplätze können sie garantieren, dass ihre Kampagnen in den qualitativ-hochwertigsten Inventaren laufen und somit auch entsprechend performen.

Quelle: Glispa

Zielgruppenspezifisches Targeting als Schlüssel zum Erfolg

PMP scheint die beste Lösung für Premium-Inventare und Kampagnen zu sein. Aber liegt hier schon das perfekte Setting für PMP-Deals? Die kurze Antwort ist nein, denn das reine Matching von Ad-Inventar und Kampagne ist definitiv noch nicht genug. Viel zu viele PMP-Deals erreichen die angestrebten KPIs nicht. Einer der Hauptgründe hierfür ist, dass das Inventar zwar zum Kampagnen-Ziel passt, die relevante Zielgruppe allerdings nur zum Teil angesprochen oder erreicht wird. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass private Marktplätze eine großartige Möglichkeit für Marken bieten, um mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten. Doch die Wirkung und der ROI der PMP-Deals lässt sich nur signifikant steigern, indem die richtige Zielgruppe angesprochen wird. In anderen Worten, PMP-Deals sind wesentlich effizienter, wenn sie auf zielgruppen-basiertem Targeting beruhen, anstatt lediglich App und Werbeplatzierung innerhalb der App auszuwählen. Während einige Programmatic Exchange-Plattformen bereits mobile PMP-Deals bieten, verfügen die Wenigsten über die Möglichkeit für zielgruppen-basiertes Targeting. Gleichzeitig sind einige Plattformen mit DMPs (Data Management Plattformen) verbunden, können allerdings nicht immer wirkungsvolle Nutzerdaten bieten.

In einem aktuellen Ad Age-Artikel zeigt Air Asia, wie sie durch die Verbindung von Programmatic Buying und der eigenen CRM-Datenbank individuelle Botschaften für eine spezifische Zielgruppe … weiterlesen »

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