Die meisten assoziieren Witze mit Vergnügen, Spaß und Gelächter. Jeder kennt die klassischen Fritzchen oder Blondinen Witze, die ununterbrochen auf Pausenhöfen zum Besten gegeben werden. Besonders beliebt unter den Jugendlichen sind derzeit sogenannte „Deine Mutter Witze“, die man haufenweise auf Sprüche und Unterhaltungsseiten über die Google Suche finden kann. Einige dieser Witze gehören auf jeden Fall in die unterste Schublade, was den ethischen Wert betrifft.

Doch auch wenn man kein Anhänger dieser Witze ist, kann man jedoch verstehen, was Jugendliche daran reizt diese Witze weiterzuerzählen.

Was auf dem ersten Blick als provozierende Beleidigung aussieht, entpuppt sich als stumpfer Humor und lässt im besten Fall den Betroffenen in Gelächter ausbrechen. Sie sind einfach zu sonderbar um sie ernst zu nehmen

Doch wie sieht es eigentlich mit persönlichen Witzen aus?

Der Unterschied zwischen Schwarzen Humor aus dem Netz und persönlichen Witzen besteht darin, dass die öffentlichen Witze so gut wie immer eine breitere Masse ansprechen (z.B Rollstuhlfahrer ,Blinde oder Ostfriesen Witze). Die persönlichen Witze hingegen sprechen nur Sie an. Selbst wenn Sie zu einer der eben genannten Randgruppen gehören, können Sie damit leicht umgehen, weil Sie sich nicht alleine, sondern eher als Gruppe angesprochen fühlen.

Foto: dpbueroservice / pixabay. com

An sich gibt es natürlich nichts konkretes gegen persönliche Witze einzuwenden. Zum Problem wird es nur, wenn der Betroffene nicht erkennt, dass es sich um Humor handelt und sich persönlich angegriffen fühlt. Dann kann es entweder zu einer Auseinandersetzung kommen oder der Betroffene geht mit kränkenden Gedanken nach Hause, was häufiger der Fall ist.

Worüber leider keiner beim zweiten Fall redet ist, dass diese Personen im stillen grübeln und oftmals sehr viel an Selbstvertrauen abbauen und in wirklich schweren Fällen sogar eine gestörte Persönlichkeit entwickeln (besonders häufig bei Kindern & Jugendlichen zu sehen). Und das alles nur wegen einem banalen Missverständnis – Hört sich nach einzelnen Sonderfällen an, ist jedoch leider in der Realität nicht selten ein Thema.

Wie können solche Missverständnisse gemieden werden?

Als Elternteil sollten Sie, bei verändertem Sozialverhalten Ihrer Kinder, auf jeden Fall eingreifen und fragen was los ist. So können sie verhindern, dass Ihr Kind sich einen falschen Eindruck macht und mentalen Schaden nimmt.

Als Betroffener haben Sie in der Regel natürlich keine Ahnung, das Sie alles falsch aufgefasst haben, was die Sache so schwierig gestaltet. Deshalb sollten Sie sich jedes mal, wenn Sie sich tief innerlich angegriffen fühlen ernsthaft mit der Person reden, die sie attackiert hat, um Missverständnisse im vornherein … weiterlesen »

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