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Arnsberg: Fördermittel für Regio.NRW-Projekt

Arnsberg – Für das Projekt „PERSPEKTIVE Südwestfalen“ erhält die Südwestfalen Agentur jetzt 305.310 Euro EU- und Landesmittel. Mit den Fördergeldern und einem starken Netzwerk sollen kleine und mittelständische Unternehmen bei der Akquise einheimischer und neu zugewanderter Fach- und Führungskräfte unterstützt werden. Das Ziel ist ein Lebens- und Arbeitsraum, der sich als Modellregion des „Willkommens“ etabliert.

„Das Projekt soll bei Schul- und Studienabgänger das Bewusstsein für die Region Südwestfalen stärken – für die hiesige Wirtschaftskraft und die damit verbundenen Berufsperspektiven für jeden Einzelnen. Und motivierten Neubürgern in Südwestfalen – egal ob aus Deutschland, der EU oder anderen Teilen der Welt – soll ein Gefühl des Willkommenseins vermittelt werden. Das Projekt ist damit auch ein wichtiger Beitrag zur Integration von neu zugewanderten Menschen“, so Regierungspräsidentin Diana Ewert jetzt bei der Übergabe des Förderbescheids an Geschäftsführer Hubertus Winterberg und Regionalmarketing-Managerin Marie Ting von der Südwestfalen Agentur GmbH.

„Das Projekt geht in die Tiefe und denkt den Prozess des Regionalmarketings zu Ende“, erläutert Regionalmarketing-Managerin Marie Ting. „Wir dürfen nicht nur Menschen anwerben, sondern müssen uns ebenso darum kümmern, dass sie dauerhaft hier bleiben möchten.“ Es dürfe nicht passieren, dass Schüler und Studierende selbst nicht wissen, welche Perspektiven sich ihnen in der Region bieten.

Von links: Regionalmarketing-Managerin Marie Ting und Geschäftsführer Hubertus Winterberg von der Südwestfalen Agentur mit Regierungspräsidentin Diana Ewert am 23.05. in Arnsberg.  Quelle: Bezirksregierung Arnsberg
Von links: Regionalmarketing-Managerin Marie Ting und Geschäftsführer Hubertus Winterberg von der Südwestfalen Agentur mit Regierungspräsidentin Diana Ewert am 23.05. in Arnsberg. Quelle: Bezirksregierung Arnsberg

Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, unterstreicht den Netzwerk-Charakter des Projekts: „Wichtig ist, mit Kommunen, Schulen, Hochschulen und allen weiteren Partnern zusammen passgenaue Angebote zu schaffen, um die Menschen vor Ort bestmöglich miteinander zu vernetzen.“

Umsetzungspartner für „PERSPEKTIVE Südwestfalen“ sind der Kreis Siegen-Wittgenstein als Modellkreis sowie im nächsten Schritt die weiteren Kreise in Südwestfalen. Weitere Partner sind die Kommunen, Schulen und Hochschulen, Initiativen aus dem Bereich der Bildung und Ausbildung, Arbeitgeber-, Unternehmens- und Tourismusverbände sowie Regionalagenturen, Gewerkschaften und Heimatbünde. Das Forschungskolleg der Uni Siegen (FOKOS) unterstützt „PERSPEKTIVE Südwestfalen“ als wissenschaftlicher Partner.

Vier Projekte in Südwestfalen

Die Förderung des Projekts „PERSPEKTIVE Südwestfalen“ erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW (MWEIMH). Ein Gutachtergremium hatte das Projekt im Rahmen des Aufrufs Regio.NRW im vergangenen Jahr empfohlen. Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen 485.310 Euro. Die bewilligten 305.310 Euro bedeuten damit eine Förderung von 62,91 Prozent.

„PERSPEKTIVE Südwestfalen“ ist eines von vier südwestfälischen Projekten im Zuge von Regio.NRW – neben „Mittelstand 4.0“ (SIHK Hagen, FH Südwestfalen), „Innovationsfabrik Südwestfalen“ (wfg Kreis Soest GmbH) und „Zukunftslabor Einzelhandel“ (IHK Arnsberg, FH Südwestfalen).

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter [email protected] erreichbar.

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