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“Jugend in Arbeit plus” wird fortgesetzt

Kreis Soest – Im Programm „Jugend in Arbeit plus“ bemühen sich Arbeitsverwaltung, Kammern und Beratungseinrichtungen um die Eingliederung von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt. Das Land NRW wird auch künftig Mittel für die personellen Strukturen zur individuellen Heranführung und passgenauen Integration von Jugendlichen mit Vermittlungshemmnissen bereitstellen. So kann „Jugend in Arbeit plus“ auch 2014 im Kreis Soest weitergeführt werden.

Beim Runden Tisch „Jugend in Arbeit plus“ zog die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland im Soester Kreishaus mit der Arbeitsagentur Meschede-Soest und dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), den Beratungsträgern SEN (Soest) und INI (Lippstadt) sowie den Koordinatorinnen der Kammern eine Bilanz der Arbeit. Von Anfang 2011 bis Februar 2013 wurden 283 Jugendliche in das Programm aufgenommen. 125 konnten in Arbeit vermittelt werden.

Im Rahmen des Runden Tisches stellte die Geschäftsführerin der Regionalagentur, Ursula Rode-Schäffer, als neue Mitarbeiterin der Regionalagentur Kerstin Sander vor. Sie nutzte außerdem die Gelegenheit, die neuen Kammerfachkräfte der IHK in Arnsberg und der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe in Soest, Claudia Brand und Iris Koßmann, zu begrüßen. Landesweit werden bei den Kammern 32 Koordinatoren gefördert, welche die notwendigen Arbeitsplätze akquirieren. Ebenfalls gefördert werden die Leistungen der Beratungseinrichtungen, die über den Kreis Soest abgerechnet werden.

Die in „Jugend in Arbeit plus“ aufgenommenen jungen Frauen und Männer werden zunächst ausführlich beraten und dann in eine passgenaue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt. Während der geförderten Zeit im Betrieb werden sie sozialpädagogisch begleitet. Die Zuweisung der Jugendlichen an die Beratungseinrichtungen erfolgt über die Regionalagentur in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Meschede-Soest und der Arbeit Hellweg Aktiv. Interessierte Jugendliche können sich an ihre Fallmanager oder Vermittler bei Agentur und AHA wenden.

Beim Runden Tisch „Jugend in Arbeit plus“ im Soester Kreishaus zogen Geschäftsführerin Ursula Rode-Schäffer (vorne r.) und Kerstin Sander (vorne l.) von der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland mit der Arbeitsagentur Meschede-Soest und dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), den Beratungsträgern SEN (Soest) und INI (Lippstadt) sowie den Koordinatorinnen der Kammern eine Bilanz der Arbeit (Foto: Wilhelm Müschenborn/Pressestelle Kreis Soest).
Beim Runden Tisch „Jugend in Arbeit plus“ zogen Geschäftsführerin Ursula Rode-Schäffer (vorne r.) und Kerstin Sander (vorne l.) von der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland mit der Arbeitsagentur Meschede-Soest und dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv, den Beratungsträgern SEN und INI sowie den Koordinatorinnen der Kammern eine Bilanz der Arbeit (Foto: Wilhelm Müschenborn/Pressestelle Kreis Soest).

Die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung kann über Eingliederungszuschüsse der AHA bzw. der Agentur für Arbeit Soest gefördert werden. Unternehmen, die arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren aus dem Programm „Jugend in Arbeit plus“ einstellen, können einen Lohnkostenzuschuss erhalten. Die Entscheidung, wie hoch dieser Eingliederungszuschuss ist und für welche Dauer er gezahlt wird, treffen die AHA bzw. die Agentur für Arbeit. Bei der passgenauen Besetzung der Stellen und Beantragung des Zuschusses unterstützen wie bisher die Kammerfachkräfte, die eng mit der AHA und der Agentur für Arbeit zusammenarbeiten.

„Jugend in Arbeit plus“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Weitere Informationen erhalten interessierte Unternehmen bei der Geschäftsführerin der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, Ursula Rode-Schäffer (Telefonnummer: 02921/303499) oder im Netz unter www.r-h-h.de.

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